Nachrichten aus Köln und der Region

Aktuelles Echo
Jorge Messi, der Papa des berühmten Fußballstars Lionel, ist mit 68 Jahren gestorben. Jorge Messi, der Papa des berühmten Fußballstars Lionel, ist mit 68 Jahren gestorben. Vor 10 Stunden 1. FC Köln: Die Gründe, warum junge Stars den Weg nach Köln suchen 1. FC Köln: Die Gründe, warum junge Stars den Weg nach Köln suchen Vor 13 Stunden Forschungsprojekt SOLIS100: Teilnehmer verbringen 100 Tage in Isolation Forschungsprojekt SOLIS100: Teilnehmer verbringen 100 Tage in Isolation Vor 16 Stunden Kölns Mindestpreisregelung für Mietwagenanbieter vor Gericht Kölns Mindestpreisregelung für Mietwagenanbieter vor Gericht Vor 1 Tag Suchversäumnisse der Polizei im Fall der ertrunkenen Bella (3) – eine traurige Bilanz Suchversäumnisse der Polizei im Fall der ertrunkenen Bella (3) – eine traurige Bilanz Vor 1 Tag Punica-Oase wird nicht mehr angeboten: Saftprodukte fehlen in den Geschäften Punica-Oase wird nicht mehr angeboten: Saftprodukte fehlen in den Geschäften Vor 1 Tag „Warum Nordkorea Hundefleischsuppe zur Abkühlung im Sommer empfiehlt“ „Warum Nordkorea Hundefleischsuppe zur Abkühlung im Sommer empfiehlt“ Vor 1 Tag Russland könnte laut US-Analysen in naher Zukunft NATO-Staaten angreifen wollen Russland könnte laut US-Analysen in naher Zukunft NATO-Staaten angreifen wollen Vor 1 Tag Borussia Dortmund intensiviert Bemühungen um Said El Mala – Köln bleibt hart Borussia Dortmund intensiviert Bemühungen um Said El Mala – Köln bleibt hart Vor 1 Tag Jugendliche stehlen Lkw in Frankfurt: Was geschah und wo sind die Zeugen? Jugendliche stehlen Lkw in Frankfurt: Was geschah und wo sind die Zeugen? Vor 1 Tag

Über 250 Menschen nach Bootsunglück im Indischen Ozean vermisst

Nach einem Bootsunglück in der Andamanensee werden über 250 Rohingya-Flüchtlinge vermisst. Das überfüllte Boot sank während einer riskanten Reise von Bangladesch nach Malaysia, während die Suche nach den Vermissten andauert.

Über 250 Menschen nach Bootsunglück im Indischen Ozean vermisst
depositphotos

Nach einem tragischen Bootsunglück in der Andamanensee im Indischen Ozean wird mit zahlreichen Todesopfern gerechnet. Laut Angaben der Vereinten Nationen (UN) werden mindestens 250 Personen vermisst. Die Mehrheit der Betroffenen sind Rohingya, die zuvor aus Myanmar nach Bangladesch geflohen sind.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Das Unglück ereignete sich in der Andamanensee, wo ein Boot mit mindestens 250 Menschen an Bord sank. Es war auf dem Weg von Bangladesch nach Malaysia und transportierte überwiegend Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar, wie das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) und die Internationale Organisation für Migration (IOM) berichteten.

Die genauen Umstände des Untergangs sowie der aktuelle Stand der Suchaktionen nach den Vermissten sind bislang unklar. Nach Informationen von IOM und UNHCR war das überfüllte Fischerboot in Teknaf, im Süden Bangladeschs, gestartet. Aufgrund von starkem Wind und rauer See geriet es außer Kontrolle und sank.

Suchaktionen und Hintergründe

Die Behörden sind weiterhin auf der Suche nach Hunderten von Vermissten sowie zwei weiteren Booten, die ebenfalls in Schwierigkeiten geraten sein könnten.

Fluchtursachen der Rohingya

An Bord des gesunkenen Bootes befanden sich neben den Rohingya-Flüchtlingen auch Bangladescher. Der Vorfall verdeutlicht, dass es für die muslimischen Rohingya-Flüchtlinge, die vor massiver Verfolgung in Myanmar geflohen sind, keine dauerhafte Lösung gibt, so die Stellungnahme von UNHCR und IOM. Aufgrund der anhaltenden Gewalt in Myanmar ist eine Rückkehr für viele unsicher.

In den Flüchtlingslagern in Bangladesch erhalten die Rohingya nur begrenzte humanitäre Hilfe und haben eingeschränkten Zugang zu Bildung und Arbeitsmöglichkeiten. Viele sehen sich daher gezwungen, riskante Seereisen zu unternehmen, um anderswo bessere Lebensbedingungen zu finden. Oft werden sie dabei mit falschen Versprechungen, wie höheren Löhnen und besseren Aufstiegschancen, angelockt.

UNHCR und IOM appellierten an die internationale Gemeinschaft, lebensrettende Hilfe für die Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch sicherzustellen, wo mehr als eine Million von ihnen Zuflucht gefunden haben. Darunter sind etwa 740.000 Menschen, die 2017 vor einem brutalen Militärfeldzug in Myanmar geflohen sind, dem Völkermord, Vergewaltigung und Brandstiftung vorgeworfen werden.

Bildquelle: depositphotos

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.