Die Straße von Hormus gilt seit der jüngsten Aussage von US-Präsident Donald Trump als wieder frei befahrbar. Trump berichtete, dass die Meerenge von Minen befreit wurde und unter der vollständigen Kontrolle der USA steht. Er stellte fest, dass gelegentlich vom Iran gelegte Minen entdeckt und unschädlich gemacht werden.
Kontroversen um die Meerenge
Die Reaktionen aus Teheran stehen bislang aus. Iran hatte zuvor gefordert, dass die Wiedereröffnung der Straße von Hormus an Zugeständnisse der USA und ihrer Verbündeten geknüpft sei. In diesem Kontext kündigte Teheran an, Gebühren für die Durchfahrt durch die strategisch wichtige Meerenge einführen zu wollen.
Hintergrund der Forderungen
Der Streit um die vollständige Wiedereröffnung der Straße von Hormus zieht sich bereits seit geraumer Zeit. Der Nationale Sicherheitsrat Irans hat als Bedingung für Verhandlungen ein Ende sämtlicher US-Drohungen, die Aufhebung der Seeblockade iranischer Häfen sowie den Abzug der US-Truppen aus der Region gefordert. Zudem verlangt Teheran eine umfassende finanzielle Entschädigung für Kriegsschäden.
Wirtschaftliche Bedeutung der Meerenge
Die Straße von Hormus stellt eine der zentralsten Routen für den globalen Ölhandel dar. Vor dem Krieg, der Ende Februar begann, war der Schiffsverkehr in der Meerenge weitgehend ungestört. Rund 20 Prozent des weltweiten Ölbedarfs werden durch diese Passage transportiert. Mit Beginn der militärischen Auseinandersetzung hat Iran durch Drohungen und Angriffe den Schiffsverkehr stark beeinträchtigt, was zu einem sprunghaften Anstieg der Weltmarktpreise für Öl und Gas führte.
Ziel der US-Regierung, so Vizepräsident JD Vance, sei es, den Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder auf das Niveau vor dem Krieg zu bringen.
Quellen: tagesschau
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