Nachrichten aus Köln und der Region

Aktuelles Echo
Kulturelle Höhepunkte in Köln: Festivals und Ausstellungen im September Kulturelle Höhepunkte in Köln: Festivals und Ausstellungen im September Vor 5 Stunden Italien sperrt Dieselautos ab 2026 in zahlreichen Regionen Italien sperrt Dieselautos ab 2026 in zahlreichen Regionen Vor 16 Stunden Banker der Krim-Genbank stirbt nach Vorfall in Moskau unter ungewöhnlichen Umständen Banker der Krim-Genbank stirbt nach Vorfall in Moskau unter ungewöhnlichen Umständen Vor 16 Stunden Entlarven: Das unbekannte Drama von Pele Wollitz Entlarven: Das unbekannte Drama von Pele Wollitz Vor 16 Stunden Kann Iris Katzenberger mit einem 22 Jahre jüngeren Mann das Glück finden? Kann Iris Katzenberger mit einem 22 Jahre jüngeren Mann das Glück finden? Vor 17 Stunden Verstöße gegen Ferienregelungen in NRW führen zu Bußgeldern Verstöße gegen Ferienregelungen in NRW führen zu Bußgeldern Vor 17 Stunden Drei Pferde in Willebadessen verletzt – Polizei ermittelt wegen möglicher Tierquälerei Drei Pferde in Willebadessen verletzt – Polizei ermittelt wegen möglicher Tierquälerei Vor 17 Stunden Klimatische Extremereignisse gefährden landwirtschaftliche Erträge in Deutschland Klimatische Extremereignisse gefährden landwirtschaftliche Erträge in Deutschland Vor 18 Stunden Nordkorea: Neue Strategien zur Stärkung internationaler Beziehungen Nordkorea: Neue Strategien zur Stärkung internationaler Beziehungen Vor 18 Stunden Dänemark etabliert klare Vorgaben für Künstliche Intelligenz im Schulalltag Dänemark etabliert klare Vorgaben für Künstliche Intelligenz im Schulalltag Vor 18 Stunden

Stärke 7,4: Tsunami-Alarm! Heftiges Erdbeben vor Japan

Ein starkes Erdbeben der Stärke 7,4 hat die Nordostküste Japans erschüttert und eine Tsunami-Warnung ausgelöst. Wellen von bis zu drei Metern werden erwartet, während die Behörden die Bevölkerung zur Evakuierung aufrufen.

Stärke 7,4: Tsunami-Alarm! Heftiges Erdbeben vor Japan
KI-generiert

Ein Fernsehbildschirm in Tokio zeigt eine Nachrichtensendung mit der Tsunami-Warnung der japanischen Wetterbehörde JMA. Nach dem Erdbeben der vorläufigen Stärke 7,4 vor der Nordostküste Japans werden bis zu drei Meter hohe Wellen an großen Küstenabschnitten im Norden des Landes erwartet.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Am Montag erschütterte ein starkes Erdbeben die Nordostküste Japans und führte zur Auslösung einer Tsunami-Warnung. In der Folge traf eine erste Flutwelle auf Land. Laut Angaben der japanischen Meteorologiebehörde (JMA) wurde die Stärke des Bebens zunächst mit 7,4 angegeben und später auf 7,5 erhöht. Die US-Erdbebenwarte USGS meldete ebenfalls eine Stärke von 7,4. Das Beben ereignete sich kurz nach 16:50 Uhr vor der Küste von Sanriku in der Präfektur Iwate, mit dem Epizentrum im Pazifik in etwa zehn Kilometern Tiefe. Auch in Tokio, das mehrere hundert Kilometer entfernt liegt, schwankten die Gebäude.

Tsunami trifft Iwate – Weitere Wellen sind möglich

Die JMA warnte vor Tsunami-Wellen von bis zu drei Metern Höhe. Diese Warnung gilt für die Präfekturen Iwate, Aomori und Hokkaido.

Laut dem Sender NHK traf eine rund 80 Zentimeter hohe Welle die japanische Nordostküste. Der bislang höchste Tsunami wurde in Iwate registriert. Im Hafen von Miyako wurden zunächst 40 Zentimeter gemessen, in Kuji 70 Zentimeter, mit steigender Tendenz. Auch vor der Küste der Präfektur Fukushima wurde ein Tsunami beobachtet. NHK warnte, dass noch größere Wellen folgen könnten. Die Behörden forderten die Anwohner auf, sich von der Küste fernzuhalten und sich in höher gelegene Gebiete zu begeben.

In einem ähnlichen Kontext hat Hawaii kürzlich mit extremen Wetterbedingungen zu kämpfen, was zu Evakuierungen führte. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Artikel über Hawaii im Ausnahmezustand.

Regierung richtet Krisenzentrum ein

Ministerpräsidentin Sanae Takaichi gab bekannt, dass die Regierung ein Notfallzentrum einrichtet. In einer Fernsehansprache sagte sie:

„Bitte gehen Sie schnell zu erhöhten Orten und Evakuierungsgebieten.“

Sie rief die Bevölkerung auf, sich in Sicherheit zu bringen. Eine Taskforce prüft zudem, ob es Schäden oder Opfer gegeben hat.

Aufgrund der Erdstöße wurden die Hochgeschwindigkeitszüge in Iwate gestoppt. Auch die Verbindungen in Aomori an der Nordspitze der Hauptinsel Honshu wurden unterbrochen, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete. NHK zeigte Schiffe, die in Erwartung weiterer Wellen den Hafen von Hachinohe verließen.

Die Energieversorger überprüfen unterdessen ihre Anlagen. Hokkaido Electric teilte mit, dass keine ungewöhnlichen Vorkommnisse in thermischen oder nuklearen Kraftwerken festgestellt wurden. Tohoku Electric erklärte ebenfalls, dass es keine Auffälligkeiten in ihren Kern- oder Wärmekraftwerken gibt. Andere Betreiber untersuchen noch mögliche Auswirkungen des Bebens.

„`

Bildquelle: depositphotos

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.