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Griechenland 2026: Autofahrer sollten sich auf teure Verkehrsregeländerungen vorbereiten

Ab Herbst 2025 gelten in Griechenland strengere Verkehrsregeln, die Autofahrer teuer zu stehen kommen können. Hohe Bußgelder bei Verstößen, wie 8000 Euro für Rasen, und strenge Kontrollen erfordern besondere Vorsicht im Straßenverkehr.

Griechenland 2026: Autofahrer sollten sich auf teure Verkehrsregeländerungen vorbereiten
Jebulon via Wikimedia Commons (CC0)

Griechenland-Urlauber sollten sich im Jahr 2026 auf strenge Verkehrsregeln einstellen, die erhebliche finanzielle Folgen haben können. Seit Herbst 2025 hat das Parlament in Athen die Straßenverkehrsordnung umfassend reformiert, was zu drastischen Bußgeldern führt.

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Hohe Strafen für Verkehrsverstöße

Wer sich nicht über die neuen Vorschriften informiert, könnte mit Bußgeldern von mehreren Tausend Euro konfrontiert werden. Besonders Autofahrer, die am Steuer telefonieren, müssen mit hohen Strafen rechnen: Bei einem ersten Verstoß drohen 350 Euro und ein 30-tägiger Führerscheinentzug. Bei einem zweiten Vergehen innerhalb von sechs Monaten erhöht sich die Strafe auf 1000 Euro und ein sechsmonatiger Führerscheinverlust. Der dritte Verstoß kann mit 2000 Euro und einem einjährigen Führerscheinentzug geahndet werden.

Raser müssen mit drastischen Konsequenzen rechnen

Für Raser gelten ebenfalls strenge Regelungen. In Wohngebieten ist nun Tempo 30 vorgeschrieben, oft ohne ausreichende Beschilderung, jedoch mit konsequenter Überwachung. Wer mit mehr als 200 km/h geblitzt wird, muss mit einem Bußgeld von 8000 Euro und einem vierjährigen Fahrverbot rechnen. Illegale Autorennen oder aggressives Fahrverhalten werden bereits beim ersten Verstoß mit 2000 Euro und einem einjährigen Fahrverbot bestraft.

Weitere Regelungen und Strafen

Die griechischen Behörden haben auch andere Verkehrsverstöße ins Visier genommen. Alkohol am Steuer wird mit Strafen zwischen 350 und 4000 Euro geahndet. Wer ohne Sicherheitsgurt fährt, muss 100 Euro zahlen, während Motorradfahrer ohne Helm mindestens 350 Euro riskieren. Eine neue Regelung betrifft Familien: Wer mit Kindern unter zwölf Jahren im Fahrzeug raucht oder sie nicht ordnungsgemäß sichert, muss bis zu 2000 Euro zahlen. Sogar Fußgänger, die bei Rot über die Straße gehen, können mit 30 Euro bestraft werden.

Parkverstöße und deren Folgen

Auch beim Parken gibt es Risiken: Bußgelder zwischen 20 und 150 Euro sind möglich. Besonders unangenehm ist, dass die Polizei das Kennzeichen einziehen kann, was bedeutet, dass das Fahrzeug wochenlang nicht bewegt werden darf – ein ernsthaftes Problem für Mietwagenfahrer.

Bußgelder werden international vollstreckt

Wer denkt, ein Bußgeldbescheid aus Griechenland ignorieren zu können, irrt sich. Diese können EU-weit auch in Deutschland vollstreckt werden. Eine positive Nachricht gibt es jedoch: Auf Autobahnen dürfen Autofahrer künftig 140 km/h statt der bisherigen 130 km/h fahren.

Bildquelle: Jebulon via Wikimedia Commons (CC0)

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