Tausende Urlauber aus Nordrhein-Westfalen planen ab dem kommenden Wochenende ihren Sommerurlaub in den Niederlanden. Allerdings gibt es an einigen Stellen der niederländischen Nordseeküste Einschränkungen.
Die Region um Den Helder, die für viele Urlauber aus Köln und der Umgebung ein beliebtes Ziel darstellt, wird in den kommenden Monaten Veränderungen erfahren. Dies wurde von der zuständigen Behörde Rijkswaterstaat bekannt gegeben.
Der Grund für die Maßnahmen sind starke Strömungen in der Nähe von Den Helder, die zu tiefen Rinnen im Meeresboden führen. Diese Rinnen vergrößern sich im Laufe der Zeit und bewegen sich in Richtung Strand, wodurch die Gefahr besteht, dass sie große Strandabschnitte abtragen. Um dem entgegenzuwirken, plant die Rijkswaterstaat bis Mitte Oktober verschiedene Gegenmaßnahmen, um den Strandbereich bei Den Helder und Julianadorp langfristig zu sichern.
Hierfür werden etwa 5,5 Millionen Kubikmeter Sand entlang der Fahrrinne vor der Küste von Den Helder aufgeschüttet. Die Arbeiten konzentrieren sich auf die Strandabschnitte eins bis drei. Bereits seit Dienstag, dem 14. Juli, sind die ersten Schiffe im Einsatz, um die Rinnen am Meeresboden zu schließen.
Besucher des Strandes in Den Helder könnten Baggerschiffe oder andere Arbeitsgeräte im Wasser oder am Ufer bemerken. Touristen und Freizeitsportler, insbesondere Taucher, werden gebeten, die vor Ort angebrachten Hinweise zu beachten und einen ausreichenden Abstand zu den Arbeitsbereichen zu halten, um mögliche Probleme zu vermeiden.
Zusätzlich wird in Julianadorp ab dem kommenden Montag, dem 20. Juni, eine Unterwasserleitung entfernt. In diesem Fall sind jedoch keine Beeinträchtigungen für die Strandbesucher zu erwarten.
Den Helder und Julianadorp befinden sich im äußersten Nordwesten der Niederlande und sind bei zahlreichen Urlaubern sehr beliebt. In der Nähe liegen auch die Küstenorte Egmond und Bergen aan Zee, die ebenfalls viele Touristen aus Nordrhein-Westfalen anziehen. Aufgrund einer Tunnelsperrung in dieser Region sind auch dort Einschränkungen während der Sommerferien zu erwarten. Pietro Lombardi sorgt für Aufregung mit beunruhigendem Vorfall in Köln und Mallorca.
Für Urlauber auf der Nordseeinsel Texel wird sich ebenfalls ein ungewöhnlicher Anblick bieten, da die Baggerschiffe in der Nähe der Insel im Einsatz sind. Unmittelbar vor der Insel sind jedoch keine Arbeiten geplant.
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Quellen: t-online, n-tv
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