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Sicherheitsbedenken bei Staatsbesuch: König Charles III. plant Reise in die USA

Nach den Schüssen beim Korrespondentendinner in Washington wird der bevorstehende Staatsbesuch von König Charles III. in den USA auf Sicherheitsrisiken überprüft. Der Buckingham-Palast hält die Öffentlichkeit über mögliche Anpassungen der Reisepläne informiert.

Sicherheitsbedenken bei Staatsbesuch: König Charles III. plant Reise in die USA
Simon Dawson / No10 Downing Street via Wikimedia Commons (OGL 3)

König Charles III. und Königin Camilla werden am Montag zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in die Vereinigten Staaten reisen. Nach den Schüssen beim Korrespondentendinner in Washington wird nun die Sicherheit des britischen Königspaares überprüft. Dies gab der Buckingham-Palast bekannt.

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Ein Sprecher des Palastes erklärte: „Wie zu erwarten, wird es über den Tag verteilt eine Reihe von Gesprächen geben, um mit US-Kollegen und unseren entsprechenden Teams darüber zu sprechen, in welchem Maße die Ereignisse vom Samstag die Pläne für den Besuch beeinflussen.“ Ob Änderungen an den Reiseplänen vorgenommen werden, ist derzeit noch unklar.

Am Samstagabend hatte ein bewaffneter Mann versucht, in den Ballsaal eines Hotels in Washington einzudringen, wo US-Präsident Donald Trump, First Lady Melania und Kabinettsmitglieder an einem Dinner mit Hauptstadtkorrespondenten teilnahmen. Bei dem Vorfall fielen Schüsse, wodurch das Präsidentenpaar sowie weitere Regierungsmitglieder in Sicherheit gebracht werden mussten. Ein Beamter wurde verletzt, der mutmaßliche Angreifer konnte festgenommen werden. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden von verschiedenen Seiten als unzureichend kritisiert. US-Jet im Iran abgestürzt: Politische Herausforderungen für Trump und Vermisstenmeldung

Geplante Aktivitäten des Königspaares

Der Buckingham-Palast betonte, dass der König über die Entwicklungen informiert wird und „sehr erleichtert zu hören, dass der Präsident, die First Lady und alle Gäste unverletzt geblieben sind“. Der Staatsbesuch umfasst neben einem Treffen mit Präsident Trump auch ein Staatsbankett sowie eine Rede vor dem Kongress. Zudem sind Termine in New York geplant.

Treffen mit Opfern der Anschläge vom 11. September

In New York beabsichtigt das Königspaar, Rettungskräfte und Angehörige der Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 zu treffen. Die letzte Station des Besuchs wird Virginia sein, wo Charles und Camilla mit Vertretern der amerikanischen Ureinwohner zusammentreffen möchten.

Keine Begegnung mit Epstein-Opfern

Forderungen nach einem Treffen mit Überlebenden und Angehörigen der Opfer des Missbrauchsskandals um den verstorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein wies der Palast zurück. Charles‘ jüngerer Bruder, Ex-Prinz Andrew, war viele Jahre mit Epstein befreundet. Virginia Giuffre, ein Opfer von Epstein, hatte Andrew beschuldigt, sie als Minderjährige missbraucht zu haben, was dieser jedoch stets bestritt. Dennoch einigte er sich mit Giuffre auf einen Berichten zufolge millionenschweren Vergleich.

Besonderheiten des Staatsbesuchs

Normalerweise sind Staatsbesuche wie dieser Routine für den Monarchen, wobei jede Sekunde bis ins kleinste Detail geplant wird, um mögliche Peinlichkeiten oder unvorhergesehene Ereignisse zu vermeiden. Mit Donald Trump sei dies jedoch nur bedingt möglich, erklärt der Royal-Kenner Craig Prescott. Der Besuch des britischen Königspaares sei daher „einzigartig“. „Eine Stichelei hier, ein Witz da – und schnell könnte der König in einer heiklen Lage sein. Material für mögliche Konflikte gibt es jedenfalls zur Genüge“, so Prescott.

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Bildquelle: Simon Dawson / No10 Downing Street via Wikimedia Commons (OGL 3)

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