In Düsseldorf gibt es eine Lokalpolitikerin, die den gleichen Namen trägt wie die deutsche Teilnehmerin am Eurovision Song Contest. Sarah Engels, 41 Jahre alt, ist in der Stadt aktiv und teilt ihren Namen mit der Kölner Sängerin, die mit dem Titel „Fire“ für Deutschland antritt. Diese Namensgleichheit sorgt derzeit für erhöhte Aufmerksamkeit.
Namensgleichheit und ihre Folgen
Wenn die Düsseldorferin ihren Namen online recherchiert, stößt sie häufig auf die ESC-Kandidatin. Dies hat zur Folge, dass ihre eigene Auffindbarkeit im Internet eingeschränkt ist. Sarah Engels äußert sich dazu mit einem Schmunzeln und sieht in der Situation auch Vorteile, da sie aus Datenschutzgründen weniger im Fokus steht. In der Vergangenheit erhielt sie bereits Fan-Anfragen, die fälschlicherweise an sie gerichtet waren. Einmal, als sie als Tanzlehrerin einen Kurs übernahm, reagierte das Publikum begeistert, als ihr Chef sie vorstellte.
Werdegang der Düsseldorfer Sarah Engels
Die Düsseldorfer Lokalpolitikerin stammt ursprünglich aus dem Saarland und hat nach ihrem Studium in der Pfalz sowie in der Nähe von Stuttgart gelebt. Seit drei Jahren wohnt sie mit ihrem Ehemann in Düsseldorf und arbeitet in der kirchlichen Verwaltung. Politisch engagiert sich Sarah Engels seit Februar 2023 bei der Partei Volt und hat sich zuletzt als „City Lead“ betätigt, was der Rolle einer Ortsverbandsvorsitzenden bei anderen Parteien entspricht.
Politische Ambitionen und der ESC
Bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr verpasste sie den Einzug in die Bezirksvertretung 9 nur knapp, mit einem Rückstand von fünf Stimmen in einem Stadtbezirk mit 90.000 Einwohnern. In einem Gespräch äußerte sie, dass sie sich für die ESC-Kandidatin keine solch knappe Entscheidung wünsche. Am Samstagabend plant sie, den Eurovision Song Contest zu verfolgen, um ihre Namensvetterin zu unterstützen und weil sie den ESC als ein „europäisches Fest“ betrachtet.
Hoffnungen für den ESC
Die Düsseldorferin hat eine positive Meinung über den Song „Fire“ und beschreibt ihn als „ziemlich groovig“. Auf eine konkrete Platzierungsprognose möchte sie jedoch verzichten. Sie hofft lediglich, dass ihre Namensvetterin beim Wettbewerb „möglichst weit oben“ landet.
Quellen: t-online
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Bildquelle: KI generiert