In Nordrhein-Westfalen stehen für die bevorstehenden Osterferien zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dies geht aus einer Umfrage des Tourismusverbandes NRW hervor, die 377 Betriebe einbezog.
Etwa ein Drittel der befragten Hotels und Unterkünfte erwartet eine geringere Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr. Die Hauptursache hierfür wird in der Konsumzurückhaltung gesehen. Zudem könnte ein Trend zu kurzfristigen Buchungen Einfluss auf die Buchungslage haben, wie eine Sprecherin des Tourismusverbandes anmerkt. Oft hängt die Nachfrage auch von den Wetterbedingungen ab, wobei die Erfahrung zeigt, dass diese häufig höher ausfällt als ursprünglich angenommen. Besonders in diesem Zusammenhang wird Frost und Schnee erwarten uns: Kälteeinbruch in Köln und NRW kommende Woche thematisiert.
Günstige Angebote in Business-Hotels
42 Prozent der befragten Betriebe berichten von stabilen Buchungszahlen, während rund 20 Prozent mit einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr rechnen. Besonders in Business-Hotels sind die Preise außerhalb von Messen und Großveranstaltungen in der Regel günstiger. Diese Hotels haben jedoch laut Umfrage eine der schlechtesten Bewertungen hinsichtlich der Buchungslage für die Osterferien erhalten.
Campingplätze bieten ausreichend Stellplätze
Die Situation auf Campingplätzen gestaltet sich anders: Über zwei Drittel der Betreiber zeigen sich zufrieden oder sehr zufrieden mit der Buchungslage. Der Bundesverband der Campingwirtschaft stellt fest, dass trotz eines Anstiegs der Fahrzeugzahlen ausreichend Stellplätze vorhanden sind. Es gibt nur wenige Tage im Jahr, an denen Campingplätze vollständig belegt sind, und bei intensiver Suche lassen sich immer noch freie Plätze finden.
Familien, die mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen reisen, zahlen in Nordrhein-Westfalen in der Hochsaison durchschnittlich 40 Euro pro Nacht, was einen Anstieg von etwa sechs Euro im Vergleich zu 2025 darstellt, jedoch einen Euro unter dem bundesweiten Durchschnitt von 41 Euro liegt. Auch bei Ferienwohnungen sind laut dem Tourismusverband NRW noch Kapazitäten verfügbar, wobei mehr als die Hälfte der befragten Eigentümer die Buchungslage optimistisch einschätzt. In diesem Zusammenhang könnte der Wintereinbruch in Köln und NRW: Schnee und Frost erwarten die Region ebenfalls Auswirkungen haben.
ADAC sieht keine Gefährdung durch hohe Spritpreise
Der ADAC äußert sich optimistisch und geht nicht davon aus, dass die gestiegenen Spritpreise den Osterurlaub der Reisenden beeinträchtigen werden. Ein Sprecher des ADAC erklärt, dass viele Urlauber ihre Reisen in der Regel vor dem Anstieg der Spritpreise geplant haben. Urlaub hat für viele Menschen eine hohe Priorität, in die auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten investiert wird.
Bei kurzfristigen Wochenendausflügen könnte die Situation jedoch anders aussehen. Hier könnte die Preiserhöhung an den Tankstellen zu einer gewissen Zurückhaltung führen, wobei sich die Reisenden eher auf Ziele in der näheren Umgebung konzentrieren. Ein Beispiel für einen glücklichen Zufall ist, dass ein NRW-Spieler verpasst Eurojackpot nur knapp und erhält hohen Gewinn.
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Bildquelle: ai-generated-gemini