Ein vergessener Koffer am Flughafen Nürnberg sorgt für Aufsehen. Bei einer Überprüfung des Gepäckstücks durch die Mitarbeiter der Fundstelle wurde eine erhebliche Menge Drogen entdeckt. Der Zoll bezeichnete den Vorfall als außergewöhnlich.
Ende 2025 entdeckten Zollbeamte am Flughafen Nürnberg in einem zurückgelassenen Koffer 16,5 Kilogramm Kokain. Nach Angaben des Zollfahndungsamts gehört der Koffer einem 72-jährigen Spanier, der aus Ecuador nach Nürnberg geflogen war und anschließend ohne sein Gepäckstück weiter nach Barcelona reiste.
Der Fund ereignete sich bereits im November des vergangenen Jahres, jedoch wurde der Fall aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt öffentlich gemacht. Im Dezember wurde der Mann in Spanien festgenommen. Ein Sprecher des Zollfahndungsamts München bestätigte, dass der Verdächtige seitdem in Untersuchungshaft sitzt, konnte jedoch keine weiteren Informationen zum Stand der Ermittlungen der spanischen Behörden geben. Was führte zu den Vorwürfen gegen ein Ehepaar in Kempten wegen Diebstahls aus Parkautomaten?
Kokainfund als außergewöhnlicher Vorfall
Der Koffer wurde den Zollbeamten von Mitarbeitern der Fundstelle des Flughafens präsentiert. Bei einer Röntgenuntersuchung des Gepäckstücks erhärtete sich der Verdacht auf Drogenbesitz. Bei der Öffnung des Koffers fanden die Beamten Ziegel aus gepresstem Kokain vor.
Ein Sprecher des Zolls betonte, dass Funde in dieser Größenordnung in Bayern „eindeutig nicht zum Tagesgeschäft“ gehören. Laut einer Pressemitteilung handelt es sich um den größten Kokainfund am Nürnberger Flughafen in den letzten 20 Jahren.
- Der Koffer gehörte einem 72-jährigen Spanier.
- Der Mann reiste aus Ecuador nach Nürnberg.
- Er setzte seine Reise ohne das Gepäckstück nach Barcelona fort.
- Der Fund wurde im November 2025 gemacht.
- Der Verdächtige wurde im Dezember 2025 in Spanien festgenommen.
- Es handelt sich um den größten Kokainfund in Nürnberg seit zwei Jahrzehnten.
Die Ermittlungen dauern an, und die Zollbehörden sind weiterhin aktiv, um die Hintergründe des Vorfalls aufzuklären.
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Bildquelle: Airport Nürnberg GmbH via Wikimedia Commons (Attribution)