Über ihr Privatleben äußert sich Bärbel Schäfer nur selten. In einer Ausnahme berichtet sie nun von mehreren Schwangerschaftsverlusten, die sie erleiden musste.
Im Jahr 2004 heiratete Bärbel Schäfer ihren Partner Michel Friedman. Kurz darauf wurde sie im Alter von 41 Jahren zum ersten Mal Mutter. Doch die Geburt ihres Sohnes Samuel war von mehreren Fehlgeburten überschattet, wie die 62-Jährige im Podcast „Glow Up Your Life“ mit Katja Burkard offenbart hat.
Schäfer beschreibt sich als Spätzünderin in vielen Lebensbereichen, insbesondere beim Thema Kinderwunsch. „Ich habe lange gebraucht, um den Mann zu finden, bei dem ich mir das vorstellen konnte“, erklärte sie. „Plötzlich war es dann so weit, und er ist leider tödlich verunglückt“, fügte sie hinzu. Ihr damaliger Partner Kay-Uwe Degenhard kam im Herbst 1998 bei einem Autounfall zwischen Hamburg und Berlin ums Leben. Nach diesem Verlust habe sie zunächst das Thema Kinder für sich abgeschlossen.
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„Dann kam Michel, und da war es für mich eigentlich sofort klar“, verriet der TV-Star. Dennoch zögerte sie, da ein Baby lange Zeit nicht in ihr Leben passte. Die Vereinbarkeit von Beruf und Mutterschaft erschien ihr als große Herausforderung. Rückblickend erkennt sie, dass sie sich zu lange Gedanken darüber gemacht hat, ob ein Kind in ihr Leben passt oder nicht.
Als sie sich schließlich für ein Kind entschied, hatte sie „zwei, drei und noch mehr“ positive Schwangerschaftstests, bevor es tatsächlich zur Geburt kam. Daher war sie zu Beginn der Schwangerschaft ihres Sohnes eher zurückhaltend. An eine Fehlgeburt, die zwischen der Geburt ihres ersten Sohnes Samuel (2004) und der Entbindung ihres zweiten Sohnes Oscar (2008) stattfand, kann sich Schäfer noch gut erinnern.
„Es war schon nach dem vierten Monat“, erzählte sie. Nicht nur das Baby in ihrem Bauch wuchs, sondern auch ihre Vorfreude. Bei einer Routineuntersuchung stellte ein junger Assistenzarzt während einer Ultraschalluntersuchung plötzlich seine Gesichtsfarbe um und rannte aus dem Raum. „Das war ein sonderbares Verhalten“, dachte sie damals. Der Arzt kam nicht zurück, und bald war klar, dass sie eine Fehlgeburt erlitten hatte.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs äußerte sich Schäfer sachlich zu diesem emotionalen Thema. „Das haben viele Frauen von uns schon erlebt“, stellte sie fest. „Ich fand es nicht so dramatisch und habe auch nicht jahrelang getrauert.“ Manchmal denke sie jedoch: „Wie alt wäre das Kind jetzt und was würde es machen? Was für ein Typ wäre es geworden?“ Diese Gedanken gehen ihr gelegentlich durch den Kopf. Micky Beisenherz reflektiert über den Verlauf des „Kölner Treff“ und Micky Beisenherz reflektiert über den Auftritt von Collien Fernandes im WDR, was ebenfalls interessante Einblicke in die Medienwelt bietet.
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Bildquelle: Von Frank Schwichtenberg – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52233360