Die Schauspielerin Lara Joy Körner (47) befindet sich in tiefer Trauer um ihren Sohn Remo Aimé Pollert, der tot in der Isar an der Ludwigsbrücke in München aufgefunden wurde.
Leichnam entdeckt
Am Samstagmorgen, dem 9. Mai, wurde im Bereich der Ludwigsbrücke eine leblose Person im Fluss entdeckt. Nach Informationen der Polizei wurde die Einsatzzentrale gegen 9:45 Uhr alarmiert, nachdem eine Passantin den 19-Jährigen im Wasser treibend gesehen hatte. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte lag der junge Mann unter Wasser und mittig in der Isar. Die Münchner Berufsfeuerwehr barg den Leichnam, der aufgrund mitgeführter Utensilien als Remo Aimé Pollert identifiziert werden konnte.
Familie in Schock
Die Identität des Verstorbenen wurde mittlerweile auch von der Münchner Polizei bestätigt. Laut Berichten äußerte sich die Großmutter Diana Körner erschüttert über den Verlust ihres Enkels.
„Es ist für uns alle ganz furchtbar. Wir sind fassungslos. Der arme Junge“,
sagte sie. Sie fügte hinzu:
„Es fühlt sich so unrealistisch an. Wir können das noch nicht begreifen. Wie es meiner Tochter geht, kann man sich sicher vorstellen.“
Ermittlungen laufen
Nach Angaben der Polizei gibt es derzeit keine Hinweise auf Fremdeinwirkung. Der Leichnam wurde zur Obduktion ins Institut für Rechtsmedizin in München gebracht. Das Kommissariat 12, zuständig für Todesermittlungen, führt die weiteren Ermittlungen. Bislang ist unklar, wie Remo Aimé Pollert in die Isar gelangte und unter welchen Umständen er starb. Während der Bergung kam es im Bereich der Ludwigsbrücke zu Verkehrssperrungen.
Für die Familie stellt dieser Verlust, der kurz vor dem Muttertag eintritt, eine kaum fassbare Tragödie dar. In einer Zeit, in der viele an die schönen Momente des Lebens denken, erinnert der Verlust an die fragilen Aspekte des Daseins. Auch die Trauer um Schauspieler Mario Adorf zeigt, wie tief die Verbindung zwischen Kunst und Leben geht.
„`
Quellen: rosenheim24
Bildquelle: depositphotos