Ein Belugawal, der normalerweise in den kalten Gewässern der Arktis lebt, wurde kürzlich in der Nähe der deutschen Küste gesichtet.
Belugawal in der Flensburger Förde gesichtet
In der westlichen Ostsee wurde ein Belugawal beobachtet, wie lokale Medien berichten. Der dänische Fernsehsender tvSyd und die Zeitung „Der Nordschleswiger“ berichteten am Montag und Dienstag über die Sichtung des Meeressäugers, der sich offenbar bereits seit mehreren Wochen in den Gewässern zwischen Dänemark und Deutschland aufhält. Zuletzt wurde das Tier in der Flensburger Förde gesichtet.
Experten betonen, dass Belugawale für ihre Vorliebe für küstennahe Gebiete bekannt sind. Es ist zwar selten, dass diese Weißwale in die Flensburger Förde gelangen, jedoch kommt es gelegentlich vor. Laut tvSyd wurde zuletzt im Jahr 2021 ein Belugawal in dieser Region gesichtet. Weitere Sichtungen gab es bereits in den Jahren 1903, 1964 und in den 1980er Jahren.
Erste Sichtung vor einem Monat
Wie „Der Nordschleswiger“ berichtet, wurde das Tier bereits vor etwa einem Monat in der Nähe der dänischen Insel Årøsund gefilmt. Experten schätzen, dass der Wal noch agil ist, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass er selbstständig in offene Gewässer zurückkehren kann. Wie kann ein verletzter Wal vor Timmendorf gerettet werden?
Belugawale: Soziale Meeressäuger
Belugawale erreichen in der Regel eine Länge von drei bis sechs Metern und sind damit kleiner als andere Walarten, wie beispielsweise Buckelwale. Diese Tiere sind für ihre charakteristische weiße Färbung bekannt und gelten als sozial. Normalerweise leben sie in kalten Gewässern, insbesondere rund um Grönland und in der Nähe von Spitzbergen.
In den letzten Wochen war das Schicksal eines anderen Meeressäugers, des Buckelwals Timmy, in den Nachrichten. Dieser liegt seit mehr als zwei Wochen vor der Insel Poel. Experten haben die Lage des Tieres als mittlerweile aussichtslos eingeschätzt. Die Gründe, warum sich der Wal in so flache Gewässer verirrt hat, sind weiterhin unklar.
- Belugawale sind bekannt für ihre soziale Natur.
- Sie leben normalerweise in kalten Gewässern.
- Die Sichtung in der Flensburger Förde ist eine Seltenheit.
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Bildquelle: depositphotos