Der 1. FC Köln hat sich von seinem Trainer Lukas Kwasniok getrennt. Diese Entscheidung fiel nach dem 3:3-Unentschieden im Rhein-Derby gegen Borussia Mönchengladbach, das am Samstag stattfand. Die Situation für Kwasniok hatte sich in den vergangenen Wochen zunehmend verschärft, und der dringend benötigte Sieg blieb im Derby gegen Gladbach aus. Das Unentschieden reichte nicht aus, um die Entscheidungsträger des Vereins zu überzeugen.
Die Meldung über Kwasnioks Abgang wurde zunächst am Sonntagabend bekannt. Zuvor hatte ein Krisentreffen im Geißbockheim stattgefunden, bei dem die Verantwortlichen des Vereins über die Zukunft des Trainers berieten. Die Zukunft von Lukas Kwasniok bleibt ungewiss.
Die Aufgaben von Kwasniok übernimmt vorübergehend sein Co-Trainer René Wagner. Allerdings wird Wagner Unterstützung benötigen, da auch der Trainer Frank Kaspari den Verein verlassen muss.
In den letzten 18 Spielen konnte der 1. FC Köln lediglich zwei Siege erzielen und belegt derzeit mit 26 Punkten den 15. Platz in der Bundesliga. Vor der endgültigen Entscheidung hatte Kwasniok noch optimistisch gewirkt. Unterstützung erhielt er von Mittelfeldspieler Eric Martel, der mit seinem Ausgleichstreffer gegen Gladbach zumindest einen Punkt für die Kölner sicherte. Martel äußerte, dass die Trainingsleistungen gut seien, jedoch die Ergebnisse ausblieben.
FC-Sportchef Thomas Kessler hatte nach dem Derby angekündigt, dass intern „ergebnisoffen über viele Dinge“ diskutiert werden müsse. Er betonte, dass Anpassungen notwendig seien, um wieder Spiele gewinnen zu können. Das für Sonntag geplante Training der Profimannschaft wurde aufgrund des Krisentreffens abgesagt.
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