Im WDR war die Sendung „Zimmer frei!“ über einen Zeitraum von rund 20 Jahren zu sehen und entwickelte sich zu einer beliebten Talkshow. Nun gibt es Neuigkeiten zu diesem Format.
Der WDR hat angekündigt, dass die Zuschauer die Möglichkeit haben werden, die einstige Erfolgsshow „Zimmer frei!“ wiederzusehen. Diese Sendung war von 1996 bis 2016 auf Sendung und hat sich in dieser Zeit als Kultformat etabliert. Anstelle einer neuen Folge wird es jedoch einen Rückblick mit den Moderatoren Christine Westermann und Götz Alsmann geben, wie der Sender aus Köln mitteilte. Ein konkreter Sendetermin für dieses Special steht bislang noch nicht fest. In diesem Jahr hätte die Sendung ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert.
Geplant sind laut WDR „90 Minuten Dokutainment“, die sowohl im WDR-Fernsehen als auch in der ARD-Mediathek ausgestrahlt werden sollen. Im Fokus steht ein persönliches Gespräch mit den beiden Hauptfiguren der Show. Neben Westermann und Alsmann werden auch Cordula Stratmann, der „Tagesschau“-Sprecher Jens Riewa, Moderator Jörg Thadeusz und Schauspieler Edin Hasanovic zu Wort kommen. Zusätzlich sind zwei Best-of-Ausgaben vorgesehen.
Die Entwicklung von „Zimmer frei!“
Ursprünglich als Sommer-Pausenfüller ins Leben gerufen, entwickelte sich „Zimmer frei!“ ab 1996 rasch zu einem Publikumsliebling und lief schließlich bis 2016. Das Konzept basierte anfangs auf der fiktiven Suche nach einem WG-Zimmer für prominenten Gästen, rückte jedoch im Laufe der Zeit in den Hintergrund. Stattdessen prägten skurrile Spiele, bei denen sich die Prominenten durchaus als „Vollhorst“ (Anne Will) präsentieren konnten, sowie ein respektvoller Umgangston und einfühlsame Interviews das Format.
Das Ende der Sendung wurde vom WDR mit dem Wunsch nach neuen Inhalten begründet; diese Entscheidung sei in Abstimmung mit den Moderatoren getroffen worden. Christine Westermann äußerte später jedoch auch Kritik und stellte einen Zusammenhang zwischen dem Ende der Sendung und ihrem Alter her. Götz Alsmann erklärte vor einigen Jahren, dass ein Format wie „Zimmer frei!“ heute vermutlich geringere Chancen hätte, unter anderem aufgrund des wachsenden Einflusses sozialer Medien und einer zunehmend sensiblen Öffentlichkeit. Micky Beisenherz reflektiert über den Verlauf des „Kölner Treff“ und hat auch über den Auftritt von Collien Fernandes im WDR gesprochen.
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Bildquelle: ai-generated-gemini