Im Johannes-Giesberts-Park in Köln sind seit dem 12. Juni Sondierungsarbeiten im Gange, da der Verdacht besteht, dass sich dort mehr als 150 Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg befinden. Diese Situation könnte zu einer Evakuierung des angrenzenden Kinderkrankenhauses an der Amsterdamer Straße führen.
Die Stadt hat informiert, dass im Falle des Auffindens von zündfähigen Blindgängern bereits am Freitag, dem 10. Juli, eine Evakuierung notwendig sein könnte. Das Kinderkrankenhaus sieht sich dadurch vor eine erhebliche Herausforderung gestellt, da es direkt an den Park grenzt. Eine Sprecherin des Krankenhauses betont die besondere Schutzbedürftigkeit von Kindern, insbesondere von erkrankten Kindern, die stationär behandelt werden.
Die Kliniken der Stadt Köln haben sich in enger Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und dem Rettungsdienst sowie anderen beteiligten Ämtern umfassend auf diese Situation vorbereitet. Im Falle einer Evakuierung werden die betroffenen Eltern persönlich informiert und die Kinder in die Klinik in Holweide gebracht. Die Eltern haben die Möglichkeit, ihre Kinder während des Transports im Rettungswagen zu begleiten.
Bereits im Vorfeld wurden 60 kleine Patienten in andere Einrichtungen verlegt, um die Situation zu entschärfen. Eine Rückkehr in das Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße ist für den Samstag geplant.
Im Falle einer Evakuierung wird das gesamte Gebäude des Kinderkrankenhauses geräumt, was bedeutet, dass keine neuen Patienten aufgenommen und keine Operationen durchgeführt werden können. Auch die kinderärztliche Notfallpraxis auf dem Gelände der Klinik wird dann nicht erreichbar sein.
Eltern, die in dieser Situation mit ihren kranken Kindern Hilfe benötigen, können die Notaufnahmen der Uniklinik Köln sowie der Kinderkliniken in Porz und Leverkusen aufsuchen. Zudem sollten Eltern Smartphone-Ablenkung im Schwimmbad vermeiden, um Kinder zu schützen.
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Quellen: t-online, WDR
Bildquelle: KI generiert