Unbekannte haben am Hauptbahnhof in Gelsenkirchen Kabel beschädigt, was zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen geführt hat. Diese Störungen betreffen auch die Verbindungen nach und von Köln.
Der Schaden wurde in der Nacht festgestellt, und die Polizei untersucht, ob es sich um Sabotage oder einen Kabeldiebstahl handelt. Ein Sprecher der Polizei bestätigte, dass die Schäden kurz nach Mitternacht entdeckt wurden.
Ein Vertreter der Bahn informierte darüber, dass Techniker in der Nacht daran arbeiteten, die beschädigten Kabel zu reparieren. Dennoch können nicht alle Züge den Gelsenkirchener Bahnhof ansteuern. Die Bahn gibt an, dass sie intensiv daran arbeitet, den Zugverkehr bis zum Mittag wieder in den Normalbetrieb zu bringen.
Verspätungen und Ausfälle im Regional- und Fernverkehr
Im Regionalverkehr sind laut Bahn mehrere Linien betroffen, darunter RE2, RE3, RE42, RB32, RB46 und S2. Für einige dieser Verbindungen wurde ein Busersatzverkehr eingerichtet.
Fernzüge werden weiträumig umgeleitet und halten nicht mehr in Recklinghausen, Gelsenkirchen und Oberhausen. Die ICE- und IC-Züge zwischen Köln und Hamburg sowie zwischen Köln und Münster haben aufgrund der Umleitungen eine verlängerte Fahrzeit von etwa 20 Minuten.
Reisende, die heute mit dem Zug unterwegs sind, sollten ihre Verbindungen vorab über die Bahn-App oder die Online-Auskunft überprüfen, um über aktuelle Änderungen informiert zu sein. Zudem sind erneute Warnstreiks bei der KVB in Köln am Montag angekündigt.
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