Sarah Engels wird Deutschland beim Eurovision Song Contest (ESC) in Wien vertreten. Im Vorfeld des Wettbewerbs hat die Kölner Sängerin ihre Gedanken zum Thema Auswanderung und ihre Favoriten unter den anderen Teilnehmern geteilt.
Im Mai wird Engels für Deutschland beim ESC antreten. In einem Gespräch mit einer Kölner Lokalredaktion äußerte sie, dass sie sich die Auftritte anderer Künstler, insbesondere der Sängerinnen, angesehen hat. Einige ihrer Favoritinnen sind die Zypernerin Antigoni mit ihrem Song „Jalla“ und die Bulgarin Dara, die mit „Bangaranga“ antritt.
Engels hat bereits Zypern besucht und zeigt sich reiselustig, da sie es liebt, verschiedene Kulturen kennenzulernen. Sie betont jedoch, dass Deutschland ihre Heimat bleibt und sie nicht an Auswanderung denkt. „Wir haben aber ja auch gerade in unser Eigenheim investiert“, erklärte sie.
Sarah Engels spricht über ihre ESC-Konkurrentinnen
Zusammen mit ihrem Ehemann, dem ehemaligen Fußballspieler Julian Engels, hat die 33-Jährige im vergangenen Jahr ein Haus erworben, in dem sie mit ihrer gemeinsamen Tochter und ihrem Sohn Alessio aus einer früheren Beziehung lebt. Bekannt wurde Engels durch ihre Teilnahme an der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ im Jahr 2011.
Die Kölner Sängerin konnte sich im Vorentscheid zum ESC mit ihrem Song „Fire“ durchsetzen. Ihre Teilnahme am Wettbewerb stellt für sie einen weiteren Höhepunkt ihrer Karriere dar. Zuvor hatte sie ihre Hauptrolle im Musical Sarah Engels spricht über ihre neue Rolle und Kuss-Szenen im Musical, in dem sie die Figur der Satine spielt.
Engels bleibt fokussiert trotz Kritik
In Bezug auf ihre Konkurrentinnen äußerte sie: „Ich bin ein Fan von Frauenpower – hübsche, starke Frauen, die keine Scheu haben, sich zu zeigen.“ Sie schätzt auch den interkulturellen Austausch, der beim ESC stattfindet, da viele Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenkommen.
Nach ihrer Nominierung erhielt Engels auch kritische Rückmeldungen zu ihrer Teilnahme. Experten äußerten in einem Podcast Zweifel an ihren Erfolgschancen in Wien und bezeichneten ihren Song als austauschbar. Engels nimmt diese Kritik ernst, möchte sich jedoch nicht zu sehr davon beeinflussen lassen und konzentriert sich auf ihren Auftritt. „Für den Fall, dass etwas schiefgeht, habe ich aber auch immer im Hinterkopf, dass ich danach zu meiner Familie nach Hause gehen kann, die mich auch ohne erfolgreichen ESC liebt“, sagte die zweifache Mutter. Außerdem hat Carolin Kebekus äußert sich zu den Vorwürfen gegen Collien Fernandes ebenfalls ihre Meinung zu aktuellen Themen geäußert, was zeigt, wie wichtig der Austausch unter Künstlern ist.
Ein weiteres Highlight ist die Teilnahme von Prominente Gäste beim WDR-Talk „Kölner Treff“ am Freitag, wo viele interessante Persönlichkeiten zusammenkommen.
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