Die Teilnahme von Sarah Engels am Eurovision Song Contest in Wien wirft Fragen zu ihren Erfolgsaussichten auf. Michael Schulte, der 2018 für Deutschland antrat, hat sich in einem Interview zu den Perspektiven der Sängerin geäußert.
Schulte zeigt sich optimistisch bezüglich Engels‘ Auftritt beim Finale am 16. Mai. Er hebt hervor, dass sie eine solide Leistung abliefern wird. Seiner Meinung nach hat Deutschland in der Vergangenheit bereits schlechtere Beiträge präsentiert. Engels‘ Gesang und Tanz seien gut, und der Song sei eingängig. Obwohl er anmerkt, dass der Beitrag nicht revolutionär sei, glaubt er, dass ähnliche Lieder in der Vergangenheit beim Wettbewerb erfolgreich waren. Daher hofft er, dass auch dieser Beitrag gut ankommt.
Dennoch äußert Schulte eine persönliche Präferenz für einen anderen Künstler. Er hätte sich für wavvyboi entschieden, dessen Beitrag er als origineller empfindet und der seiner Meinung nach gut zur Bühne gepasst hätte. Trotz dieser Vorliebe akzeptiert er die Entscheidung des Publikums und ist überzeugt, dass Engels ihre Aufgabe gut meistern wird. Er sieht eine Platzierung unter den besten 15 als realistisch an, warnt jedoch, dass die Konkurrenz in diesem Jahr stark ist und viele gute Beiträge vorhanden sind.
Tipp für Sarah Engels
Schulte gibt Engels einen konkreten Ratschlag: Sie solle entspannt bleiben und das Erlebnis genießen. Er betont, dass sie bereits viel Bühnenerfahrung hat und genau weiß, wie sie mit solchen Situationen umgehen kann, was ihr einen Vorteil verschafft. Zudem hat Sarah Engels in der Vergangenheit über ihre neue Rolle und Kuss-Szenen im Musical gesprochen, was ihr zusätzliches Selbstvertrauen geben könnte.
Michael Schulte selbst wird beim Contest in Wien nicht anwesend sein. Er erreichte 2018 mit seiner emotionalen Ballade „You Let Me Walk Alone“ den vierten Platz, was bis heute die beste Platzierung für Deutschland beim ESC darstellt. In diesem Jahr haben einige Länder, darunter die Niederlande, Irland und Spanien, den Wettbewerb boykottiert, da der israelische Sänger Noam Bettan trotz der aktuellen Konflikte in der Region teilnehmen darf. Außerdem wird es prominente Gäste beim WDR-Talk „Kölner Treff“ am Freitag geben, die ebenfalls über den ESC diskutieren könnten.
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Bildquelle: ai-generated-gemini