Am zweiten Tag des NFL-Drafts wurde der Kölner Marlin Klein von den Houston Texans ausgewählt. Der 23-Jährige, der in den letzten vier Jahren für die University of Michigan spielte, wurde an 59. Stelle in der zweiten Runde des Auswahlverfahrens gedraftet.
In den vergangenen 40 Jahren wurden nur zwei deutsche Spieler an höherer Position gedraftet: Defensive End Björn Werner im Jahr 2013 und Offensive Tackle Sebastian Vollmer im Jahr 2009. Klein hatte bereits im Vorfeld der Drafts die Scouts zahlreicher NFL-Teams überzeugt und galt als möglicher Kandidat für die ersten Runden des Auswahlverfahrens. Insgesamt wählen die 32 NFL-Teams in sieben Runden die besten Talente des jeweiligen Jahrgangs aus.
NFL Draft: Marlin Klein als vierter Tight End ausgewählt
Klein wurde als vierter Tight End im laufenden Draft ausgewählt und stellt einen neuen Rekord für deutsche Offensivspieler auf. Kein anderer Spieler dieser Kategorie wurde bisher so hoch gedraftet. Der vorherige Rekord wurde von Amon-Ra St. Brown gehalten, der an 112. Stelle in der vierten Runde gewählt wurde.
Nach offiziellen Angaben der NFL beträgt das Jahresgehalt von Marlin Klein rund 8,2 Millionen US-Dollar. Als Rookie muss er jedoch zunächst einen Vertrag mit den Houston Texans aushandeln, der festlegt, wie viel von diesem Betrag garantiert ist und wie viel er durch das Erreichen bestimmter Leistungen verdienen kann.
Marlin Klein: Ein FC-Fan mit großen Ambitionen
Marlin Klein wuchs in Köln auf und bezeichnet sich selbst als großen Anhänger des 1. FC Köln. Sein Talent für American Football entdeckte er bei den Cologne Crocodiles. Im Jahr 2019 wechselte er im Rahmen eines internationalen Austauschprogramms für Football-Talente an eine High School in den USA. Bei den Michigan Wolverines entwickelte er sich zu einem Leistungsträger.
Die Houston Texans haben in den letzten drei Jahren mit ihrem Quarterback C.J. Stroud die Playoffs erreicht, schieden jedoch nach einem Sieg in der Wild-Card-Runde jeweils im folgenden Spiel aus. Zudem gab es kürzlich einen Trainerwechsel beim 1. FC Köln, was die Diskussionen um den Verein weiter anheizte. Auch die Spekulationen um mögliche Nachfolger von Kwasniok sind ein heißes Thema in der Kölner Fußballszene.
Quellen: Ströer Digital Publishing, Houstontexans, Nfl, Youtube
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