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Köln sieht sich einer Flut asiatischer Hornissennester gegenüber

In Köln breitet sich die Asiatische Hornisse weiter aus, mit Hunderte von Nester im Stadtgebiet. Die Stadt informiert über die Gefahren und die Notwendigkeit einer vorsichtigen Handhabung, da viele Nester unentdeckt bleiben.

Köln sieht sich einer Flut asiatischer Hornissennester gegenüber
Danel Solabarrieta via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

Die Asiatische Hornisse breitet sich in Köln und Nordrhein-Westfalen weiter aus. Die Stadt hat im vergangenen Jahr Hunderte Nester dieser invasiven Art registriert, die oft unentdeckt bleiben.

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Wie die Stadt Köln auf Anfrage mitteilte, wurden auf privaten Flächen mehr als 100 Nester der Asiatischen Hornisse gemeldet, während auf städtischen Flächen eine geringe dreistellige Zahl festgestellt wurde. Eine Sprecherin erklärte:

„Auf privaten Flächen entscheiden die Grundstückseigentümer über die Bekämpfung der Nester. Die Stadt hat auch auf ihren Flächen viele Nester nicht entfernt. Etwa 15 Prozent der gemeldeten Nester wurden aus Gründen des Bevölkerungsschutzes beseitigt.“

Ausbreitung der Asiatischen Hornisse in Köln

Die ursprünglich aus Südostasien stammende Hornisse breitet sich seit mehreren Jahren in Nordrhein-Westfalen aus. Seit dem vergangenen Frühjahr gilt sie in Deutschland als etabliert, was bedeutet, dass Nester nicht mehr bekämpft werden müssen. Der Großteil der Nester bleibt in den Sommermonaten unentdeckt, da sie oft in Höhenlagen zwischen zwölf und 20 Metern gebaut werden.

„Die Meldungen kamen über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Ein eindeutiger Schwerpunkt hat sich nicht gezeigt“,

so die Stadt. Weitere Informationen über die aktuellen Wetterbedingungen, die möglicherweise die Hornissenpopulation beeinflussen, finden Sie in unserem Artikel über Frost und Schnee erwarten uns.

Gefahren durch die Asiatische Hornisse

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) weist darauf hin, dass die Asiatische Hornisse nicht gefährlicher ist als die heimische Europäische Hornisse und zudem etwas kleiner ist.

„Sie greift Menschen nicht an, solange man sich dem Nest nicht zu sehr nähert. Es gibt jedoch vereinzelt Meldungen über allergische Reaktionen auf Stiche“,

erklärten die Experten. Die Stadt Köln warnt jedoch:

„Die Tiere schwärmen bei Gefahr in deutlich größerer Zahl aus als unsere heimische Hornisse.“

Unterschiede zu Europäischen Hornissen

Ein markanter Unterschied zwischen den beiden Arten ist die Färbung: Asiatische Hornissen sind überwiegend schwarz, während Europäische Hornissen orangebraun bis gelb gefärbt sind. Zudem zeigen sie bereits im Februar und März erste Aktivitäten, was bedeutet, dass sie sich früher vermehren als ihre europäischen Verwandten. Besonders gefährdet sind heimische Honigbienen und Wespenarten, da die Asiatische Hornisse diese jagt und teilweise im Flug fängt.

Erkennung und Meldung von Nestern

Nester der Asiatischen Hornisse sind am besten daran zu erkennen, dass der Eingang oft seitlich am Bau liegt, während europäische Hornissen den Eingang an der Unterseite haben.

„Wer ein Nest entdeckt, sollte diesem auf keinen Fall zu nahe kommen. Insbesondere sollten Vibrationen, wie ein Rütteln des Nests, unbedingt vermieden werden“,

warnt die Stadt. Nester können bei der Unteren Naturschutzbehörde gemeldet werden.

Weitere invasive Arten in Köln

Die Stadt Köln hat seit Jahren mit verschiedenen invasiven Arten zu kämpfen. Neben Nil- und Kanadagänsen, die an städtischen Gewässern große Mengen Kot hinterlassen und aggressives Verhalten zeigen, wurde im vergangenen Jahr auch die Asiatische Tigermücke nachgewiesen. Diese kann das tropische Chikungunya-Fieber übertragen, wobei bisher in Europa keine infizierten Tiere festgestellt wurden. Für eine detaillierte Verkehrsprognose für die Autobahnen rund um Köln zu Ostern sollten Sie ebenfalls einen Blick auf unsere Berichterstattung werfen.

Die Situation erfordert ein wachsamkeitsvolles Vorgehen, um die heimische Tierwelt zu schützen und die Bevölkerung über die potenziellen Gefahren der Asiatischen Hornisse zu informieren. Zudem gibt es Überlegungen zu einer Tempo-30-Zone am Rheinufer in Köln, die möglicherweise auch zur Sicherheit beitragen könnten.

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Bildquelle: Danel Solabarrieta via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

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