In Köln-Nippes wurde eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe erfolgreich entschärft. Der Johannes-Giesberts-Park, der seit dem 12. Juni aufgrund von Kampfmitteluntersuchungen geschlossen war, wird am Montag, dem 13. Juli, wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
Die Entschärfung der im Park gefundenen Weltkriegsbombe wurde am Freitag um 15.15 Uhr von Fachleuten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf durchgeführt. Im Vorfeld der Entschärfung wurde ein Evakuierungsradius von 500 Metern eingerichtet, was zur Evakuierung von etwa 4.300 Anwohnern führte. Zu den betroffenen Einrichtungen gehörten unter anderem der Lentpark, die Flora, eine Kindertagesstätte sowie das Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße.
Im Rahmen der Evakuierung wurden mehr als 40 Patienten aus der Kinderklinik in das Krankenhaus Holweide verlegt. Diese Patienten sollen am Samstag zurück in die Klinik gebracht werden, die bis dahin geschlossen bleibt. Der Betrieb in der Kinderklinik soll voraussichtlich am Samstagnachmittag wieder aufgenommen werden.
Für die Entschärfung waren rund 170 Mitarbeiter des Ordnungsamtes sowie der Feuerwehr und Rettungsdienste im Einsatz. Zudem waren 25 Polizeibeamte und zwei Mitarbeiter der Kölner Verkehrs-Betriebe an dem Großeinsatz beteiligt.
Der Abschlussbericht des Kampfmittelbeseitigungsdienstes dokumentiert, dass neben der entschärften Bombe sieben weitere Weltkriegsbomben entdeckt wurden, die jedoch nicht mehr zündfähig waren. Darüber hinaus wurden zwei Erdkampfmittel, Infanteriemunition und weitere Munitionsteile sichergestellt. Vor der Wiedereröffnung des Parks werden die Wege provisorisch verkehrssicher gemacht.
Mit der Wiedereröffnung des Parks beginnen auch die bereits geplanten Umgestaltungsarbeiten. Diese sollen bis Ende 2026 oder Anfang 2027 abgeschlossen sein. Geplant sind unter anderem die Pflanzung von 30 neuen Bäumen sowie die Schaffung zusätzlicher Rundwege, um die Bildung neuer Trampelpfade zu verhindern. Zudem sollen asphaltierte Wege teilweise entsiegelt und durch wasserdurchlässige Materialien ersetzt werden. Eine Bewegungsstation, ein Streetballfeld und zusätzliche Sitzbänke sind ebenfalls Teil des Umbaus, der im Februar 2025 von der Bezirksvertretung Nippes beschlossen wurde. In diesem Zusammenhang sorgte auch Pietro Lombardi für Aufregung mit einem beunruhigenden Vorfall in Köln und Mallorca.
Zusätzlich wurde in der Stadt ein weiterer Vorfall gemeldet, bei dem die WDR-Maus Opfer eines Brandattentats wurde, was die Sicherheitslage in Köln weiter in den Fokus rückt.
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Quellen: t-online, WDR
Bildquelle: KI generiert