Joachim Llambi und Jan Hofer zählen zu den prominentesten Fernsehpersönlichkeiten in Deutschland. In Köln widmeten sie sich einem Thema, das sie bis heute beschäftigt: einer Mordserie, die in der deutschen Geschichte einen tiefen Eindruck hinterlassen hat.
Eröffnung einer True-Crime-Ausstellung in Köln
In Köln fand die Eröffnung einer neuen Ausstellung statt, die sich mit dem Phänomen der Serienkiller auseinandersetzt. Bei dieser Veranstaltung waren auch die beiden TV-Moderatoren Joachim Llambi und Jan Hofer anwesend, um sich über die Exponate an der Oskar-Jäger-Straße zu informieren. Beide Männer haben persönliche Erinnerungen an eine Mordserie, die 1955 begann und bis in die 1970er-Jahre andauerte: den Fall von Joachim Kroll, der als der „Menschenfresser von Duisburg“ bekannt wurde. In diesem Zusammenhang sind auch die aktuellen Ermittlungen rund um eine Kindersendung von Interesse, die in einem Kölner Krimi behandelt werden.
Der Fall Joachim Kroll
Joachim Kroll tötete über einen Zeitraum von etwa 40 Jahren bis zu 14 Menschen, wurde jedoch 1982 nur für acht nachgewiesene Morde zu einer neunfachen lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Seine Mordserie endete 1976, als ein Nachbar die Polizei alarmierte, weil Kroll behauptete, ein Kaninchen habe die Toilette verstopft. Tatsächlich hatte er versucht, die Eingeweide eines entführten Mädchens zu entsorgen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung entdeckten die Beamten weitere Leichenteile, die in einem Kochtopf schwammen.
Erinnerungen an die Verbrechen
Die grausamen Taten des „Menschenfressers“ hinterließen auch bei Joachim Llambi einen bleibenden Eindruck. Der in Duisburg geborene Moderator berichtete, dass er als Jugendlicher einen Prozesstag gegen Kroll verfolgt hatte, um den Mann zu sehen, der für diese Verbrechen verantwortlich war. Er äußerte, dass es faszinierend sei, dass Menschen zu solch grausamen Taten fähig sind. Bei der Eröffnung der Ausstellung erklärte Llambi, dass ihn die Unscheinbarkeit Krolls überrascht habe. „Das war so ein kleines Männeken“, sagte er und stellte die Frage, wie es zu diesen Verbrechen kommen konnte. Auch die Reflexion von Micky Beisenherz über den Verlauf des „Kölner Treff“ könnte in diesem Kontext von Bedeutung sein.
Jan Hofer und aktuelle Kriminalfälle
Jan Hofer erinnerte sich ebenfalls an den Fall von Joachim Kroll, jedoch beschäftigt ihn auch der Fall von Rebecca Reusch, die seit 2019 vermisst wird und mutmaßlich einem Tötungsdelikt zum Opfer gefallen ist. Der ungelöste Fall lässt Hofer nicht los, insbesondere in Bezug auf den Schwager von Rebecca, der als Hauptverdächtiger gilt. Darüber hinaus beschäftigt ihn der Mord an dem achtjährigen Fabian aus Güstrow, der ebenfalls ein Thema von großer Tragik darstellt. Auch die beliebte Talkshow im WDR könnte in zukünftigen Diskussionen über solche Fälle eine Rolle spielen.
Quellen: t-online
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Bildquelle: KI generiert