Die Stadt Köln hat ein offizielles Badeverbot für den Rhein erlassen, das seit September 2025 in Kraft ist. Um die Einhaltung dieses Verbots zu gewährleisten, werden neue Schilder aufgestellt und intensive Kontrollen durch das Ordnungsamt angekündigt.
In den kommenden Tagen wird die Temperatur in Köln voraussichtlich die 20-Grad-Marke überschreiten, was dazu führen könnte, dass sich erneut Menschen an den Uferbereichen aufhalten. Das Verbot umfasst nicht nur das Baden, sondern auch das Betreten des Flusses, selbst wenn es nur knöcheltief ist. Trotz des bestehenden Verbots wurden bislang keine Verstöße beim Ordnungsamt gemeldet, was unter anderem auf die kühlen Temperaturen in den Herbst- und Wintermonaten zurückzuführen ist. Die Stadt hat in der kurzen Zeit vor dem Herbstbeginn vor allem Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen durchgeführt.
Strafen für Verstöße gegen das Badeverbot
Bei Verstößen gegen das Badeverbot können Bußgelder von bis zu 1.000 Euro verhängt werden. Die Betroffenen werden in jedem Fall angehört, und die Höhe des Bußgeldes wird je nach Art des Verstoßes individuell festgelegt. Das Ordnungsamt plant, regelmäßig Streifen am Rheinufer durchzuführen, um die Einhaltung der neuen Regelungen zu überprüfen.
Ein Sprecher der Stadt erklärte, dass auch gezielte Schwerpunktkontrollen möglich sind. Details zu den genauen Abläufen und den Hotspots, die dabei im Fokus stehen, sind derzeit noch nicht bekannt. Die Diskussion über das Badeverbot wurde nach mehreren tödlichen Vorfällen im vergangenen Sommer erneut angestoßen, da trotz Warnungen immer wieder Menschen in den Rhein gingen. Diese Vorfälle haben auch zu Überlegungen zu einer Tempo-30-Zone am Rheinufer in Köln geführt.
Vergleich mit anderen Städten am Rhein
Im Gegensatz zu Düsseldorf hat Köln ein unbefristetes Badeverbot erlassen, das bis auf Weiteres gilt. Die Wirksamkeit dieses Verbots wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen. Kritiker haben angemerkt, dass der Beschluss im September zu spät kam, um die Sicherheit der Badegäste zu gewährleisten. Neben Köln und Düsseldorf haben auch andere Städte entlang des Rheins ähnliche Verbote eingeführt, nachdem es zuvor rechtliche Unsicherheiten über die Zuständigkeit für solche Regelungen gegeben hatte. Zons, das ein ideales Ziel für einen Wochenendausflug von Köln darstellt, hat ebenfalls Maßnahmen zur Sicherheit am Wasser ergriffen.
Für die bevorstehenden Feiertage wird zudem eine Verkehrsprognose für die Autobahnen rund um Köln zu Ostern erwartet, die möglicherweise auch Auswirkungen auf die Besucherzahlen an den Uferbereichen haben könnte.
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Bildquelle: ai-generated-gemini