Collien Fernandes trat am 13. März in der WDR-Talkshow „Kölner Treff“ auf und sprach über ihre Erfahrungen mit Internet-Demütigungen. In der Sendung vermied sie es, den Namen ihres Ex-Mannes Christian Ulmen zu nennen, während sie über die Vorwürfe sprach, die sie gegen ihn erhebt. Prominente Gäste beim WDR-Talk „Kölner Treff“ am Freitag
Fernandes berichtete von einer „virtuellen Vergewaltigung“, die sie ihrem Ex-Mann vorwirft. Sie erklärte, dass sie seit Jahren nach den Verantwortlichen sucht, die unter ihrem Namen Fake-Profile erstellt und pornografische Inhalte verbreitet haben. In der Talkshow fiel es ihr schwer, über die möglichen Täter zu sprechen, was ihre emotionale Belastung verdeutlichte.
In einem Interview äußerte Fernandes, dass sie eine Antwort auf ihre Fragen gefunden habe. Sie erhob Vorwürfe gegen Christian Ulmen und zeigte ihn wegen „virtueller Vergewaltigung“ an. Zu den weiteren Vorwürfen zählen Anmaßung des Personenstands, öffentliche Beleidigung, Offenlegung von Geheimnissen, wiederholte Körperverletzung im familiären Näheverhältnis und schwere Bedrohung.
Details zu den Vorwürfen von Collien Fernandes
In der WDR-Talkshow erklärte Fernandes, dass sie durch eine vermeintliche Konversation mit einer Person, die sie zum Essen traf, von den Fake-Profilen erfuhr. Diese Profile hätten sich über Jahre hinweg unter ihrem Namen in sozialen Medien bewegt, ohne dass sie es bemerkt hatte. Sie berichtete von flirtenden Nachrichten, die in Telefonsex übergingen, sowie von Nacktfotos und Videos, die angeblich von ihr stammen sollten.
Fernandes äußerte, dass die Profile sehr glaubwürdig wirkten und dass sie von mehreren Männern kontaktiert wurde, die aus ihrem privaten und beruflichen Umfeld stammen. Diese Entdeckung war für sie emotional sehr belastend.
Reaktionen und rechtliche Schritte
Im Gespräch mit Moderator Micky Beisenherz gab Fernandes an, dass sie eine Vermutung über die Identität der Täter habe. Auf die Frage, ob sie rechtliche Schritte eingeleitet habe, antwortete sie, dass dies ein schwieriges Thema sei. Sie sprach sich zudem für eine Identifizierungspflicht im Internet aus und wies auf bestehende Gesetzeslücken hin, insbesondere im Zusammenhang mit Deep Fakes.
Nach den Vorwürfen schaltete Christian Ulmen einen Anwalt ein. Das Bezirksgericht in Palma de Mallorca bestätigte, dass Vorermittlungen zu den Anschuldigungen von Fernandes laufen. Ulmen genießt die Unschuldsvermutung, und eine Stellungnahme von ihm steht noch aus. Stattdessen erhielt die Presse zwei Anwaltsschreiben, eines davon von einem prominenten Rechtsanwalt, der die Berichterstattung als „rechtswidrig“ bezeichnete.
Die Situation bleibt angespannt, während Fernandes weiterhin versucht, die Hintergründe der Vorfälle aufzuklären und rechtliche Schritte zu unternehmen. Carolin Kebekus äußert sich zu den Vorwürfen gegen Collien Fernandes
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Bildquelle: Von © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=156141523