Der 1. FC Köln befindet sich im Abstiegskampf der Bundesliga. In einem Newsblog werden die aktuellen Entwicklungen rund um den Verein dokumentiert.
El Mala äußert sich zu Transfergerüchten nach EM-Qualifikation
Said El Mala feierte am Freitagabend mit der deutschen U21 einen bedeutenden Sieg in der EM-Qualifikation gegen Nordirland. Das Spiel endete mit 3:0 (2:0), wobei El Mala in der 47. Minute nur knapp einen eigenen Treffer verfehlte, als sein Volleyschuss das Außennetz traf.
Der Spieler des 1. FC Köln war Teil der Startelf von Nationaltrainer Antonio di Salvo und wurde in der 73. Minute ausgewechselt. Nach dem Spiel wurde El Mala auf die aktuellen Transfergerüchte angesprochen. Er äußerte sich, dass es für einen Spieler vorteilhaft sei, wenn viel über ihn berichtet werde, da dies ihm ermögliche, befreit zu spielen. „Es macht extrem Spaß hier und ich versuche, mein Bestes zu geben“, sagte El Mala.
Der Stürmer steht seit längerem im Fokus von Brighton & Hove Albion, während auch Chelsea und Newcastle Interesse an dem 19-Jährigen zeigen. Zudem haben mehrere Bundesligisten, darunter der FC Bayern und Borussia Dortmund, ein Auge auf den Kölner Topscorer geworfen. Sein Vertrag beim FC läuft jedoch bis 2030 und enthält keine Ausstiegsklausel.
Neuer Co-Trainer startet beim FC – Verletzte Spieler fehlen
Die erste Trainingswoche unter dem neuen Cheftrainer René Wagner ist abgeschlossen. Am Freitagmorgen fand die letzte Einheit vor dem freien Wochenende statt, bei der auch Lukas Sinkiewicz, der neu ernannte Co-Trainer, anwesend war.
Geschäftsführer Thomas Kessler betonte die Wichtigkeit, das Trainerteam um eine erfahrene Persönlichkeit zu erweitern, die ihre Profierfahrungen in die tägliche Arbeit mit der Mannschaft einbringen kann. Sinkiewicz, der den FC gut kennt, wurde als ideale Ergänzung für das Trainerteam beschrieben.
Bei der ersten Einheit unter Wagner fehlten einige Spieler. Neben den langzeitverletzten Timo Hübers, Luca Kilian, Alessio Castro-Montes und Joel Schmied trainierten auch Tom Krauß, Ragnar Ache und Florian Kainz individuell. El Mala, Rav van den Berg, Isak Johannesson und Jakub Kaminski sind derzeit mit ihren Nationalmannschaften beschäftigt. Insgesamt standen am Freitag 14 Feldspieler und drei Torhüter auf dem Platz.
Die Situation rund um Trainer Kwasniok bleibt angespannt, insbesondere nach dem letzten Unentschieden gegen Gladbach.
FC verlängert Vertrag mit Toptalent und plant weitere Verlängerungen
Der 1. FC Köln hat den Vertrag mit dem U19-Talent Benjamin Ley langfristig verlängert und plant, auch weitere Talente am Geißbockheim zu halten. Ley, der seit seinem siebten Lebensjahr Teil der FC-Akademie ist, nahm im November 2025 an der U17-Weltmeisterschaft teil.
Er äußerte seine Freude über das Vertrauen der Verantwortlichen und bedankte sich bei allen, die ihn auf seinem Weg unterstützt haben. Ley sieht seine Vertragsverlängerung als Erfüllung eines Traums und möchte weiterhin hart daran arbeiten, vor 50.000 Fans im Rheinenergiestadion zu spielen.
Zusätzlich sollen auch die beiden Youngsters David Fürst und Thierry Karadeniz langfristig beim FC gehalten werden. Fürst wird von mehreren italienischen Clubs beobachtet, während Karadeniz in der Türkei hohe Wertschätzung erfährt und dort als „türkischer Mbappé“ bezeichnet wurde. Ihre Verträge laufen aktuell im Sommer 2026 aus.
Die Unsicherheit um Kwasnioks Zukunft trägt ebenfalls zur angespannten Lage bei.
DFB verhängt hohe Geldstrafe gegen den FC
Der DFB hat den 1. FC Köln aufgrund des Einsatzes pyrotechnischer Gegenstände beim Heimspiel gegen den FC Bayern München mit einer Geldstrafe von 220.000 Euro belegt. Bei der Bundesligapartie am 14. Januar wurden mindestens 100 Bengalische Feuer und zehn Rauchkörper gezündet.
Jeder pyrotechnische Gegenstand wird mit 1.000 Euro bestraft. Da das Spiel aufgrund der Rauchentwicklung mehr als fünf Minuten unterbrochen wurde, verdoppelt sich die Strafe gemäß den DFB-Regularien auf 220.000 Euro. In dieser Saison hat der DFB bereits 16 Strafen gegen den FC wegen Fan-Fehlverhaltens verhängt, die Gesamtsumme beläuft sich auf 586.000 Euro.
Ein möglicher Trainerwechsel könnte in naher Zukunft ebenfalls anstehen, falls sich die Situation nicht verbessert.
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