Nach einem Vorfall in einem Mehrfamilienhaus in Neustadt, Sachsen, hat die Polizei zwei Tote sowie eine schwer verletzte Person aufgefunden. Die Ermittlungen zu einem mutmaßlichen Tötungsdelikt sind bereits im Gange. Berichten zufolge könnte eine kürzliche Trennung als Motiv für die Schüsse in Betracht gezogen werden.
Schüsse in Wohnhaus: Polizei findet zwei Tote
Am Mittag erhielt die Polizei Hinweise auf Schüsse in einem Wohngebäude. Diese wurden als lebensbedrohliche Situation eingestuft. Bei den Opfern handelt es sich um eine 48-jährige Frau und einen 54-jährigen Mann. Die schwer verletzte 49-Jährige wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei gab an, dass keine Gefahr für die Allgemeinheit bestehe, da es keine Hinweise auf einen flüchtigen Täter gebe. Ein Polizeisprecher äußerte sich mit den Worten: „Es ist davon auszugehen, dass sich der Schütze unter den drei Opfern befindet.“
Hintergründe der Tat unklar
Die „Bild“-Zeitung berichtet, dass die verletzte 49-Jährige die ehemalige Partnerin des mutmaßlichen Schützen sei. Laut Informationen des Blattes habe sie sich vor wenigen Tagen von ihm getrennt. Diese Trennung könnte demnach als Motiv für die Tat angesehen werden, obwohl die Polizei dies bislang nicht offiziell bestätigt hat. Die verstorbene 48-jährige Frau war angeblich Mitarbeiterin des Mehrgenerationenhauses, in dem die Schüsse gefallen sind.
Ermittlungen der Mordkommission
Die Ermittler fanden die drei Personen in dem Wohnhaus. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen kam es dort zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf eine Schusswaffe eingesetzt wurde. Die Waffe wurde sichergestellt, und die Mordkommission der Polizeidirektion Dresden hat die Ermittlungen übernommen.
Die genauen Umstände, die zu diesem tragischen Vorfall führten, sind weiterhin unklar. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, um die Hintergründe der Tat aufzuklären.
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