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Familientragödie in Shreveport: Acht Kinder durch Schüsse getötet

In Shreveport erschießt Shamar E. acht Kinder, darunter sieben eigene, und verletzt die Mutter schwer. Der Vorfall, der als familiär eingestuft wird, löst Entsetzen aus. E. kommt bei einer Verfolgungsjagd ums Leben.

Familientragödie in Shreveport: Acht Kinder durch Schüsse getötet
depositphotos

Shreveport (USA) – In einem erschütternden Vorfall in der US-Stadt Shreveport soll Shamar E. (31) acht Kinder getötet haben, darunter sieben eigene. Der Mann, der auf einem Sofa sitzt und emotionslos in die Kamera blickt, wird als der Täter beschrieben, der am vergangenen Wochenende zum Mörder wurde.

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Am Sonntag ereignete sich das Grauen in Shreveport, Louisiana. Laut ersten Ermittlungen eröffnete E. zunächst das Feuer auf die Mutter seiner Kinder, die den Angriff überlebte, jedoch in Lebensgefahr schwebt. Anschließend richtete er seine Waffe gegen die Kinder und tötete insgesamt acht von ihnen. Die Altersgruppe der Opfer reicht von einem bis zwölf Jahren; in ersten Berichten wurde das älteste Kind mit 14 Jahren angegeben.

Polizei sichert den Tatort

Die Polizei von Shreveport sicherte am Tatort, in der Stadt mit 180.000 Einwohnern, Spuren. Chris Bordelon, der Polizeisprecher, bestätigte am Sonntagabend, dass Shamar E. der Verdächtige sei. Er kam ebenfalls ums Leben, nachdem er unter Waffengewalt ein Auto entwendet hatte und bei einer Verfolgungsjagd von der Polizei erschossen wurde.

Bordelon erklärte, dass die Ermittler annehmen, es handele sich bei der Tat um einen „ausschließlich familiären Vorfall“. Zudem wurde bekannt, dass der Verdächtige 2019 wegen eines Waffendelikts festgenommen worden war, während der Polizei keine weiteren Fälle häuslicher Gewalt bekannt sind.

Ursache der Tat unklar

Die genauen Beweggründe für die schreckliche Tat sind bislang unklar. „Dies ist ein Ausmaß an Zerstörung, wie es die meisten von uns noch nie gesehen haben“, äußerte Bordelon. Die Polizisten, die am Tatort eintrafen, mussten mit einem schrecklichen Anblick konfrontiert werden. Die Abgeordnete Tammy Phelps berichtete, dass einige Kinder versucht hätten, durch eine Hintertür zu fliehen. „Ich kann mir gar nicht vorstellen, womit die Polizeibeamten und Ersthelfer tatsächlich konfrontiert waren, als sie heute hier ankamen“, sagte sie auf einer Pressekonferenz.

Dieser Vorfall stellt den tödlichsten Schusswaffenvorfall mit vielen Opfern in den USA seit Januar 2024 dar, als in einem Vorort von Chicago acht Menschen getötet wurden.

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