Ein schweres Zugunglück in Russland hat mehr als 400 Passagiere betroffen. Ein Nachtzug, der von Moskau nach Tscheljabinsk unterwegs war, entgleiste und mehrere Waggons kippten um. Glücklicherweise gab es keine Todesopfer, wie die Behörden mitteilten.
Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Tass wurden unter den 415 Passagieren 24 Personen leicht bis mittelschwer verletzt. Ein Video, das auf dem Telegramkanal „Baza“ veröffentlicht wurde, zeigt, wie Passagiere aus den umgestürzten Wagen klettern.
Das Unglück ereignete sich in der Nähe von Brjandino, im Gebiet Uljanowsk, etwa 800 Kilometer östlich von Moskau. Die Reise nach Tscheljabinsk hätte noch eine beträchtliche Strecke umfasst. Das Staatliche Ermittlungskomitee Russlands nannte als mögliche Ursache für die Entgleisung ein verschlissenes Gleisbett, berichtete die Nachrichtenagentur Interfax. In einem ähnlichen Kontext gab es kürzlich Einschnitte in der Ölversorgung, die Russland stark belasten.
Die Situation wurde schnell unter Kontrolle gebracht, und die Rettungskräfte waren vor Ort, um den betroffenen Passagieren zu helfen. Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Vorfalls zu klären. Ähnliche Notfälle, wie eine Krisensituation an Bord, zeigen, wie wichtig schnelle Reaktionen sind.
- 415 Passagiere an Bord
- 24 Verletzte
- Unglücksort: Brjandino, Gebiet Uljanowsk
- Mögliche Ursache: verschlissenes Gleisbett
In der Zwischenzeit hat die Deutsche Bahn in einem anderen Kontext gezeigt, wie sie trotz Herausforderungen einen Fahrgastrekord erzielt hat.
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