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Wie die BBC plant, bis zu 2.000 Arbeitsplätze abzubauen

Die BBC plant, bis zu 2.000 Stellen abzubauen, um in den nächsten drei Jahren zehn Prozent der Ausgaben zu sparen. Gewerkschaften warnen vor einem Qualitätsverlust, während die Rundfunkanstalt unter Druck durch sinkende Einnahmen und rechtliche Auseinandersetzungen steht.

Wie die BBC plant, bis zu 2.000 Arbeitsplätze abzubauen
NftaDaedalus via Wikimedia Commons (CC BY 4.0)

Die BBC sieht sich seit geraumer Zeit gezwungen, Einsparungen vorzunehmen. Nun stehen Hunderte von Mitarbeitern vor der Entlassung, da die britische Rundfunkanstalt plant, bis zu 2.000 Stellen abzubauen. Dies könnte sogar zur Schließung ganzer Kanäle führen, was die Gewerkschaften in Alarmbereitschaft versetzt.

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Auf ihrer offiziellen Webseite gab die Rundfunkanstalt bekannt, dass sie bis zu 2.000 Arbeitsplätze abbauen möchte. Insgesamt beschäftigt die BBC 21.500 Mitarbeiter. Der Interims-Generaldirektor Rhodri Talfan Davies äußerte sich zu den Plänen und schloss die Möglichkeit der Schließung ganzer Kanäle oder Dienste nicht aus. Er bezeichnete die Situation als „wirklich schwierige Nachricht“. Die britischen Gewerkschaften warnen vor einem drohenden Qualitätsverlust.

Hintergründe der Einsparungen

Die geplanten Stellenstreichungen sind Teil eines größeren Plans, innerhalb der nächsten drei Jahre zehn Prozent der Ausgaben einzusparen. Die BBC steht seit längerem unter erheblichem Spardruck und musste bereits zahlreiche schmerzhafte Einschnitte hinnehmen.

Finanzielle Herausforderungen und rechtliche Auseinandersetzungen

Die Finanzierung der BBC erfolgt über einen Rundfunkbeitrag, den jeder Haushalt in Großbritannien jährlich entrichten muss. Dieser beträgt knapp 210 Euro. In letzter Zeit sind jedoch die Einnahmen gesunken.

Die vorherige konservative Regierung hatte der BBC vorgeworfen, politisch einseitig zu berichten, und die Erhöhung des Rundfunkbeitrags für zwei Jahre ausgesetzt. Zudem wurden Überlegungen angestellt, den Beitrag abzuschaffen und stattdessen ein Abo-Modell ähnlich dem von Streamingdiensten wie Netflix einzuführen. Mit der aktuellen Labour-Regierung finden Gespräche über eine Anpassung des Beitrags statt.

Zusätzlich sieht sich die BBC mit einer Klage von Donald Trump konfrontiert. Der ehemalige US-Präsident hat eine Klage in Höhe von mindestens zehn Milliarden Dollar eingereicht, da er sich durch eine von der BBC ausgestrahlte Dokumentation verleumdet fühlt. In dieser Dokumentation wurden Ausschnitte aus seiner Rede vom 6. Januar 2021 so bearbeitet, dass der Eindruck entstand, er habe seine Anhänger direkt zum Sturm auf das Kapitol aufgefordert.

Bildquelle: NftaDaedalus via Wikimedia Commons (CC BY 4.0)

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