Donald Trump wird voraussichtlich nicht an der diesjährigen CPAC-Konferenz (Conservative Political Action Conference) teilnehmen. Dies gab ein Sprecher des Weißen Hauses dem „Time“-Magazin bekannt. Die Konferenz, die am Donnerstag beginnt, ist das jährliche Treffen konservativer und rechtsgerichteter Politiker sowie Aktivisten in den USA. Es wäre das erste Mal seit einem Jahrzehnt, dass Trump nicht an der CPAC teilnimmt.
Am Freitag endet die Frist des US-Präsidenten für Angriffe auf Energieanlagen im Iran. In diesem Zeitraum möchte Trump auch in Gesprächen mit dem Iran ein Ende der Kampfhandlungen erreichen.
Angriffe auf iranische Energieanlagen
Wie iranische Medien berichten, sollen die USA und Israel in der Nacht zu Dienstag Energieanlagen im Iran angegriffen haben. Ein Ziel war demnach eine Erdgasleitung, die zu einem iranischen Kraftwerk in der Stadt Khorramshahr gehört. Diese Angaben sind jedoch nicht unabhängig überprüfbar.
Donald Trump hatte ursprünglich angekündigt, Angriffe auf Energieanlagen auszusetzen. Dies sollte bis zum Ablauf einer Frist am Freitag gelten, bis dahin müsse der Iran die Straße von Hormus für den internationalen Schiffsverkehr öffnen. Zudem kündigte Trump in dieser Zeit Gespräche mit dem Iran an.
Saudi-Arabien vor militärischem Eingreifen
Saudi-Arabien steht laut Berichten kurz vor der Entscheidung, sich den Angriffen der USA und Israel auf den Iran anzuschließen. Eine Quelle teilte dem „Wall Street Journal“ mit, es sei „nur eine Frage der Zeit, bis das Königreich in den Krieg eintritt“.
Der Außenminister von Saudi-Arabien, Faisal bin Farhan, hatte zuvor nach einer Reihe iranischer Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes gewarnt: „Die Geduld Saudi-Arabiens mit den iranischen Angriffen ist nicht unbegrenzt. Die Annahme, die Golfstaaten seien nicht in der Lage zu reagieren, ist ein Irrtum.“
Ein Ölfeld in Saudi-Arabien, rund 160 Kilometer von Riad entfernt, ist Teil der kritischen Infrastruktur, die durch die Spannungen in der Region gefährdet ist.
Internationale Reaktionen und mögliche Folgen
Die Situation im Nahen Osten bleibt angespannt, und die internationalen Reaktionen auf die militärischen Aktivitäten der USA und Israels sowie die mögliche Beteiligung Saudi-Arabiens könnten weitreichende Folgen haben. Experten warnen vor einer weiteren Eskalation des Konflikts, die nicht nur die Region, sondern auch die globalen Märkte beeinflussen könnte.
Die Entwicklungen in den kommenden Tagen werden entscheidend sein, um zu verstehen, wie sich die Lage weiter entfalten wird und welche Maßnahmen die betroffenen Länder ergreifen werden. Zudem könnte die Entscheidung von Lufthansa und Partnerairlines zur Aussetzung von Nahost-Flügen bis Herbst ebenfalls Auswirkungen auf die Situation haben.
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Bildquelle: Meshari Alawfi via Wikimedia Commons (CC BY 4.0)