US-Präsident Trump plant im Mai eine Reise nach Peking, um mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping möglicherweise ein Abrüstungsabkommen zu initiieren. Ein aktueller Bericht legt jedoch nahe, dass China nicht an einer Reduzierung seiner Atomwaffen interessiert ist, sondern stattdessen den Ausbau seiner nuklearen Kapazitäten vorantreibt.
Nach einem Bericht eines US-Senders hat China heimlich seine nukleare Waffeninfrastruktur erweitert. In der Provinz Sichuan wurden vor drei Jahren mehrere Dörfer abgerissen, um Platz für neue Gebäude zu schaffen, die als zentrale Produktionsstätten für Atomwaffen identifiziert wurden. Der Bericht stützt sich auf die Auswertung von Satellitenbildern, Dokumenten der chinesischen Regierung und freigegebenen US-Geheimdienstinformationen, die die wichtigsten Forschungsinstitute und Produktionsstätten für Atomwaffen in und um Mianyang aufzeigen.
Erweiterung und Modernisierung der Anlagen
Die Satellitenbilder belegen, dass diese Anlagen in den letzten Jahren erheblich erweitert und modernisiert wurden. Diese Erkenntnisse unterstützen die jüngsten Aussagen der US-Regierung, dass Peking eine umfassende Modernisierung seines Atomwaffenarsenals durchführt, die seit Jahrzehnten die bedeutendste ist. Warum könnten Chinas U-Boote eine strategische Bedrohung für die USA darstellen?
Trump wird im nächsten Monat in Peking erwartet, um einen Dialog über ein neues Abkommen zur Eindämmung der nuklearen Ambitionen Chinas zu beginnen. Das vorherige Abrüstungsabkommen zwischen Russland und den USA, New START, ist Anfang des Jahres ausgelaufen. Trump strebt nun ein verbessertes Abkommen an, das auch China einbeziehen soll.
Besorgniserregende Entwicklungen in Sichuan
Die dramatischen Veränderungen an den Standorten in Sichuan deuten darauf hin, dass die Entwicklung von Atomwaffen durch das chinesische Militär unvermindert fortschreitet. Eine der auffälligsten Neuerungen ist eine große, ungewöhnlich geformte Kuppel, die aus dem Ufer des Tongjiang-Flusses emporragt. Diese Kuppel wird weiterhin mit Ausrüstung ausgestattet, was darauf hindeutet, dass sie möglicherweise noch nicht in Betrieb genommen wurde.
Die Kuppel hat eine Fläche von 36.000 Quadratfuß und ist von einer Stahlbetonkonstruktion umgeben, die mit Strahlungsmessgeräten und Drucktüren ausgestattet ist. Ein Rohrleitungsnetz führt aus der Anlage hinaus zu einem Gebäude mit einem hohen Lüftungskamin. Diese Merkmale deuten darauf hin, dass hochradioaktive Materialien wie Uran und Plutonium in der Kuppel eingeschlossen werden sollen.
Expertenmeinungen zur Situation
„Dieses Gebäude ist quasi ein Rorschach-Test für die schlimmsten Albträume der Menschen darüber, was China im Schilde führt“, sagte Jeffrey Lewis, ein angesehener Experte für globale Sicherheit am Middlebury College.
Lewis fügte hinzu, dass es sich um eine Umstrukturierung des Komplexes handelt, der ein zentrales Element des Netzwerks von Atomwaffenanlagen in und um den Kreis Zitong darstellt. Er betonte, dass die Veränderungen darauf hindeuten, dass am Ende des Projekts eine deutlich höhere Produktionskapazität zur Verfügung stehen wird. Neuer Ansatz für Frieden: USA bringen umfassenden Plan für Verhandlungen mit Iran
Die ungewöhnliche Bauweise der Kuppel verleiht den Behauptungen, dass China sein Atomwaffenprogramm überarbeitet, zusätzliche Glaubwürdigkeit. Renny Babiarz, Vizepräsident für Analyse und Betrieb bei AllSource Analysis, erklärte: „Es könnte sein, dass an diesen Standorten neue Prozesse etabliert werden und neue Arten von Produkten hergestellt werden.“ Er betonte, dass vor Ort viele Veränderungen stattfinden.
Reaktionen aus China
Diese Entwicklungen könnten bei westlichen Ländern blinde Flecken geschaffen haben. Decker Eveleth, Nuklear- und Abschreckungsanalyst bei der CNA Corporation, äußerte, dass die umfassende Modernisierung auf eine grundlegende Überarbeitung der zugrunde liegenden Technologie hinweist. Saudi-Arabien: Anzeichen für bevorstehende militärische Aktivitäten gegen Iran.
Auf die Ergebnisse des Berichts angesprochen, erklärte das chinesische Außenministerium, dass es über die genannte Situation nicht informiert sei. Das chinesische Verteidigungsministerium reagierte nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme.
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