⚽ WM 2026 Anpfiff in Spielplan & News →

Nachrichten aus Köln und der Region

Aktuelles Echo
Aktuelle Entwicklungen im Ukraine-Konflikt: Ein Überblick über die Situation Aktuelle Entwicklungen im Ukraine-Konflikt: Ein Überblick über die Situation Vor 24 Minuten Lukas Podolski verbringt Luxusurlaub im Stanglwirt in Tirol Lukas Podolski verbringt Luxusurlaub im Stanglwirt in Tirol Vor 6 Stunden Podolski genießt unvergessliche Momente im Tiroler Stanglwirt Podolski genießt unvergessliche Momente im Tiroler Stanglwirt Vor 12 Stunden Bahnverkehr zwischen Köln und Düsseldorf wegen Sabotage unterbrochen Bahnverkehr zwischen Köln und Düsseldorf wegen Sabotage unterbrochen Vor 1 Tag Vorboten der Hitze: Meteorologen prognostizieren extreme Temperaturen Vorboten der Hitze: Meteorologen prognostizieren extreme Temperaturen Vor 1 Tag Gleitschirmtragödie in Österreich: Deutsche (28) verliert bei Absturz ihr Leben Gleitschirmtragödie in Österreich: Deutsche (28) verliert bei Absturz ihr Leben Vor 1 Tag In Gedenken an Peppino di Capri: Eine Ära italienischer Musik geht zu Ende In Gedenken an Peppino di Capri: Eine Ära italienischer Musik geht zu Ende Vor 1 Tag Mutter in Hünfelden stirbt durch Feuer: Sohn als Verdächtiger festgenommen Mutter in Hünfelden stirbt durch Feuer: Sohn als Verdächtiger festgenommen Vor 1 Tag Essen und Trinken im wiedereröffneten Gasthaus „Zum Jan“ in Köln: Preisübersicht Essen und Trinken im wiedereröffneten Gasthaus „Zum Jan“ in Köln: Preisübersicht Vor 2 Tagen Kölner Bahnausbau erhält luftgestützte Unterstützung durch Hubschrauber Kölner Bahnausbau erhält luftgestützte Unterstützung durch Hubschrauber Vor 2 Tagen

Salman Rushdie bei Lit.Cologne: Ein Gespräch über Leben und Tod

Salman Rushdie präsentierte bei der Lit.Cologne sein neues Buch „Die elfte Stunde“, das sich mit Vergänglichkeit und Tod beschäftigt. Der Auftritt fand unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt, da Rushdie Ziel eines Attentats wurde.

Salman Rushdie bei Lit.Cologne: Ein Gespräch über Leben und Tod
depositphotos

Im Rahmen der Lit.Cologne trat der renomierte Schriftsteller Salman Rushdie in Köln auf, um sein neuestes Werk vorzustellen. Die Veranstaltung fand im WDR-Funkhaus statt und war von strengen Sicherheitsmaßnahmen begleitet. So durften beispielsweise keine Kugelschreiber in den Saal mitgebracht werden, und die Besucher wurden beim Einlass mit Körperscannern überprüft.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Diese Sicherheitsvorkehrungen sind nachvollziehbar, da Rushdie seit 1989 unter dem Schutz von Sicherheitskräften steht. Damals rief der iranische Ajatollah Ruhollah Chomeini zur Tötung des britisch-indischen Autors auf, nachdem er in seinem Buch „Die satanischen Verse“ als Gotteslästerung gewertet wurde. Diese Fatwa wurde nie vollständig aufgehoben. Im Jahr 2022 wurde Rushdie bei einer Veranstaltung in New York von einem Angreifer mit einem Messer attackiert, was zu schweren Verletzungen führte, darunter der Verlust eines Auges.

Rushdie reflektiert über das Leben nach dem Attentat

In seinem neuen Erzählband „Die elfte Stunde“ thematisiert Rushdie die Vergänglichkeit und den Tod. Die Geschichten handeln von den letzten Momenten des Lebens, wobei eine Erzählung von zwei streitenden Nachbarn handelt, von denen einer durch einen Unfall stirbt. Der Überlebende stellt sich die Frage, warum er noch lebt.

Moderator Bernhard Robben fragte Rushdie, ob er sich nach dem Attentat ebenfalls diese Frage gestellt habe. Rushdie antwortete, dass er großes Glück gehabt habe, am Leben zu sein. Die Schwere seiner Verletzungen ließ die Ärzte im Krankenhaus nicht an eine Rettung seines Lebens glauben. Er betonte, dass die Frage, wie man eine zweite Chance nutzen möchte, ihn weiterhin beschäftige.

Humor trotz ernster Themen

Rushdie zeigte sich während des Gesprächs schlagfertig und humorvoll. Auf die Frage, als was er nach seinem Tod wiedergeboren werden möchte, antwortete er ohne Zögern: „Als Ferrari“, was im Publikum für Lachen sorgte. Trotz der Bedrohungen, die er erlebt hat, hat sein Humor nicht gelitten.

Als Robben ihn fragte, wie er sich seinen eigenen Tod wünschen würde, lächelte Rushdie und sagte: „Ich würde bevorzugen, überhaupt nicht zu sterben.“ Diese Antwort verdeutlicht seinen Umgang mit den Themen Leben und Tod, die in seinem Werk und in seinem Leben eine zentrale Rolle spielen.

„`

Bildquelle: depositphotos

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.